INTI BEENDET

Wow, was für eine Inti! Ihr erinnert euch sicher an die XXL Inti die wir für eine langjährige Bekannte und super tolle Halterin übernommen haben. Heute durfte die Truppe nach 3 langen Monaten, nach 4 Kastrationen (eine wegen Hodentumor, drei wegen Hormonellem Arschlochsein), mehreren Blessuren, Kratzern, Bissen und Abszessen… ENDLICH nach Hause umziehen <3

Jungs, benehmt euch und genießt euer wunderbares Heim!

Ratten: In Pflegestelle gezogen, Inti gestartet

Die beiden Albino Buben sind mittlerweile wieder in unsere Pflegestelle gezogen und werden in unsere XXL Inti mit einsteigen, die wir für eine Besitzerin hier in unserer Pflegestelle durchführen. Ihr erinnert euch vielleicht an die Zusammenarbeit der Kollegen aus Frankfurt- für genau diese Besitzerin haben wir deshalb extra 6 Jungs aus Frankfurt übernommen weil es aktuell keine hier bei uns gab.

Bitte seht davon ab uns Inti-Anfragen zu schicken, das machen wir wirklich nur für uns ganz gut bekannte Halter und auch nicht „einfach so“ weil die keine Lust auf die Inti haben sondern da hängt dann schon was dahinter 🙂

Die Besitzerin wird somit am Ende ein Rudel von 13 Böcken wieder bekommen <3

Für Interessierte gibt es hier immer neue Videos: https://youtube.com/playlist?list=PLboYvM7H2gITAQ8SpEwRAyGY8pjvfNj4R

Mit dabei sind:

4 Huskys (aus Frankfurt)

2 Nackis (kamen einzeln hier an und sind schon zusammen gezogen, aus Frankfurt)

3 Franzosen (ehemals von uns vermittelt letztes Jahr, nun die letzten Jungs der Besitzerin zu denen alle anderen dazu ziehen dürfen, denn sie wünscht sich wieder ein schönes großes Rudel.)

2 Albino (Privatabgabe wegen beenden der Haltung)

Und 2 Black Berkshire (aus Würzburg)

Nach und nach ziehen je nach Verträglichkeit dann die einzelnen kleinen Gruppen auch schon mal zu größeren Gruppen zusammen während die Inti dennoch weitergeht. Aktuell sind die Nackis&Huskys schon knapp 3 Wochen am Treffen und verstehen sich sehr gut, auch wenn das am Anfang anders aussah. Nun kommen nach und nach die Franzosen dazu, wobei wir hier aktuell von 3 nur 2 in die ruppigen Intitreffen lassen bis es sich etwas beruhigt, weil der dritte Franzose einen schiefkopf hat. Dann treffen sich parallel aktuell die Binos und die Blackys schon mal, die sind von Anfang an super nett zueinander und somit dann zu viert. Wir haben in unserer Pflegestelle daher aktuell sehr wenige Vermittlungstiere, aber dennoch volles Haus und alle Hände voll zu tun 😛

Ratten: an alle die „nur mal Babys haben wollen“ (PSRT811)

3 Wochen alt sind die Babys nun, die aus einer Vermehrung zwischen Bruder&Schwester entstanden sind und deren Mutti erst 8 Wochen alt war als sie geworfen hat. Anfang der Woche haben wir bei zwei Babys kleinere Verletzungen gefunden, einen Kratzer an der Nase, eine abgebissene Schwanzspitze… Erst mal denkt man sich, Mutti war eben zu grob. Alle waren sonst fit, Mutti kümmerte sich gut, war oft genug im Nest zum säugen, hat gut gefressen und die kleinen sind altersgemäß normal entwickelt. Nichts außergewöhnliches und wir waren die letzten 3 Wochen froh wie gut sich die Kleine kümmert.

Am nächsten Tag haben wir bei zwei weiteren Babys dann schlimmere Verletzungen gefunden, und beim untersuchen von Mutti entdeckt dass sie eine Gesäugeentzündung entwickelt hat. Wahrscheinlich hat sie die kleinen vor lauter Schmerzen beim säugen verletzt und ihnen deshalb die Wunden zugefügt. Wir mussten die Babys daher von ihr trennen damit sie nicht mehr an ihrem Gesäuge hängen, Mutti wurde im Laufe des Abends immer schlapper, hatte 40,1 Fieber, legte sich flach auf das kühle Keramikhaus-Dach…

Nach drei Tagen mit Medikamenten geht es ihr schon deutlich besser, die Wunden der Babys heilen gut, sie wurden teilweise geröntgt und bekommen nun auch Medikamente. Zum Glück sind sie schon 3 Wochen alt und können somit ihre Aufzuchtsmilch aus einem Napf trinken und fressen auch schon Körnchen. Mutti muss leider weiterhin erst mal alleine bleiben damit ihr Gesäuge sich erholt und sie nicht direkt wieder ausgesaugt wird 🙁

Wir teilen das mit euch, damit vielleicht auch dem letzten klar wird dass es IMMER zu Komplikationen kommen kann und man NIE „einfach mal“ Babys in die Welt setzen sollte!

Zusammenarbeit unter Pflegestellen

Dieses Wochenende haben wir mal wieder erfahren was es heißt, unter Pflegestellen wunderbar zusammen zu arbeiten. Wir haben eine ganz tolle Rattenhalterin die schon etliche Male Ratten von uns, generell aber immer Tiere aus schlechter Haltung oder aus Tierheimen, aufgenommen hat. Nun suchte besagte Halterin wieder Zuwachs zu ihren aktuell letzten 3 Böcken, fragte dazu aber vorsichtig an ob wir es uns in unserer Pflegestelle vorstellen können, für sie die Integration zu übernehmen da sie die gerade einfach nicht machen kann. Es sei aber wie immer vollkommen egal ob die neuen Ratten jung, alt, dick, dünn, zahm, scheu, bissig oder krank sind! Mal ehrlich, solche Angebote einer so tollen Endstelle kriegt man nicht alle Tage und diese wenigen Personen sind für unsere „speziellen“ Ratten einfach ein absoluter Glücksfall.

Da wir gerade viel Platz haben, unsere Tierheime Ratten-leer sind und auch sonst keine Aufnahmen anstanden haben wir auch direkt zugesagt. Das einzige Problem wqr nur: Es GIBT hier aktuell keine speziellen Ratten! Also haben wir uns bei unseren Kollegen umgesehen und mit der Rattennothilfe Frankfurt über ein paar Jungs gesprochen: 2 aktuell einzeln sitzende Nacktratten, wovon einer blind ist und gerne mal seine Zähne einsetzt und 5 alle komplett weiße Huskyjungs die dort bevor sie in die Pflegestelle kamen ein Jahr lang im Tierheim saßen. Die 7 passen definitiv wie die Faust aufs Auge zu unserer Interessentin und so planten wir den Transport hier her in den Süden, welchen ohne zu zögern die Mädels aus Frankfurt übernehmen wollten. Super kurzfristig haben die zwei dann auch noch auf dem Weg eine weitere Einzelratte mitgenommen die in unsere Pflegestelle ziehen sollte.

Wir möchten uns hiermit nochmal riesig für die unkomplizierte und nette Planung mit euch bedanken und vorallem für euer Vertrauen und die tolle Chance für die Jungs die wir hier nun insgesamt zu einem 10er Rudel integrieren werden <3 wir freuen uns so!

Fundtier: Baumstreifenhörnchen – leider verstorben

Gestern Abend wurde in Stuttgart Gaisburg ein stark unterkühltes, männliches Baumstreifenhörnchen gefunden. Leider ist es kurz danach verstorben. Augenscheinlich war es noch nicht lange draußen unterwegs, wir suchen nun den Halter des Tieres.
Hinweise zum Halter gerne jederzeit an uns.

Aber der Kot sieht doch gut aus!

Mal wieder eine positive Kotprobe, mal wieder unser Appell an jeden Kotproben untersuchen zu lassen bei Tieren aus unbekannter oder unseriöser Herkunft (das heißt JEDE Herkunft außer seriösen Pflegestellen, Tierheimen oder Vorbesitzern die dies schon übernommen haben!)

Die beiden Huskymädels wurden von ihren Besitzern bei einem Umzug einfach zurück gelassen, ihr genaues Alter ist daher nicht bekannt. Was wir allerdings wissen ist dass sie sicher schon sehr lange geplagt von ihren Parasiten sind, die dunklere der beiden ist recht dünn und sie sitzt oft geplüscht im Käfig- der Grund dafür ist sicher das Bauchweh das die Giardien machen können. Und das alles obwohl die Köttel der beiden VÖLLIG unauffällig sind. Wir hören oft, wenn wir raten eine Kotprobe untersuchen zu lassen, dass der Kot doch Aber so gut aussieht. Doch: DAS HAT NICHTS ZU HEIßEN.

https://youtube.com/shorts/NuG18dsUvC4?feature=share

Die Mädels werden nun behandelt und dürfen danach neue Ratten kennenlernen, denn zu zweit sein ist nicht artgerecht und auch das wollen wir für die beiden süßen ändern.

 

Ratten: ist das nicht schon Tierquälerei? (PSRT788)

Igitt, Menschen! Das muss sich die kleine Albinodame sicher die letzte Zeit gedacht haben. Igitt, ihr ekelhaften blöden Menschen.

Tja, wo sollen wir heute nur anfangen? In Zusammenarbeit mit dem Rattenasyl Würzburg (vielen Dank für Organisation und Transport!) haben wir heute Mittag ein einzelnes Rattenmädel in unsere Pflegestelle aufgenommen, die nun den Posten des aktuellen Sorgenkindes einnimmt. Der grobe Plan sah eigentlich so aus, dass die Kleine entweder zur Tumor-OP oder zum baldigen einschläfern hier her kommt, denn laut dem Tierheim aus dem sie geholt wurde hat sie einen großen Tumor den man aufgrund der Stelle nicht operieren kann. Sie soll daher damit leben solange sie noch frisst und, sollte sie dann aufhören zu fressen, eingeschläfert werden.

Als im Tierheim bei Ankunft von Sonja dann kein Tumor sondern ein Tischtennisball großer, offener und bis ins Fleisch tiefer Abszess sichtbar wurde war klar, die kleine macht bevor sie in die Pflegestelle kommt direkt heute noch Halt beim Tierarzt. Wir sind fassungslos, was dieses kleine Wesen in seinem bisherigen Leben erleiden musste, weil sie den Menschen, dem Tierheim(!) dem sie anvertraut wurde wohl einfach nur egal war. Einen anderen Grund kann es hierfür nicht geben, den Menschen war es egal wie es diesem Tier geht, dass es unvorstellbare Schmerzen haben muss und dass sie komplett auf sich allein gestellt mit dieser riesigen Wunde leben muss… wenn sie nicht mehr frisst schläfert man sie ja ein, das ist ein großer Trost oder? In unseren Augen ist das Tierquälerei und zwar nicht privat im Hinterzimmer sondern von offizieller Seite aus in einem Tierheim und von einem Tierarzt. Einem Tierheim dem sie entweder von ihren Vorbesitzern oder sogar von Behörden anvertraut wurde um sich um sie zu kümmern, ihr ein gutes Leben zu bereiten UND sie medizinisch zu versorgen. Wie kann man nur… wie kann man als Tierarzt sagen sie soll damit so leben so lange sie noch frisst und ihr nicht einmal Schmerzmittel geben? Kann man denn nicht 1x wöchentlich seine Schützlinge untersuchen, wenigstens anschauen?! Herrgott!

Der Abszess (bzw das Loch), der zwischen Schwanzansatz und Hüftknochen sitzt hat sich, dadurch dass er so lange unbehandelt blieb, tief ins Gewebe des Oberschenkels und Rückens gefressen und leider auch den Enddarm kurz hinter dem After in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem die Wunde gereinigt und von alten Gewebeablagerungen befreit wurde musste also erst einmal der Zugang vom Darm in die Wundhöhle geschlossen werden damit kein Kot mehr in die Wunde gelangt. Auch an der Bauchseite hatte sich vom Darm aus schon eine kleine Fistel gebildet die geschlossen wurde, so dass in Zukunft wieder auf normalem Weg zur richtigen Öffnung Köttel aus der kleinen Dame herauskommen sollten. Um Mitternacht konnten wir dann ENDLICH den ersten normal ausgeschiedenen Köttel entdecken und uns ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen. Solange das funktioniert sind wir guter Dinge, dass wir bis in ein paar Wochen eine gesunde kleine Rattendame aus ihr machen können und die riesige Wunde nach und nach zuheilen kann. Es wird hierfür sicher noch mehrere OPs benötigen und wir hoffen, dass sie weiterhin so kämpft wie sie es im Tierheim getan hat, denn sonst wäre sie sicher schon längst nicht mehr auf der Erde. Die Kleine ist wirklich super gut drauf, hat gefressen, läuft herum, putzt sich. Sie ist sicher glücklich, endlich Schmerzmittel bekommen zu dürfen. Und dass sie nicht mehr riecht wie halb verwest…

Kleine Piri, du bist noch lange nicht über den Berg aber wir versprechen dir, ab heute beginnt dein neues Leben und das wird gut werden, wir kümmern uns um dich!

Achtung, die nachfolgenden Bilder zeigen offene Wunden einer Ratte!

 

 

 

 

 

Ratten: Katastrophaler Notfall in Frankreich (RT732,733, PSRT734,735,736,737)

Nachdem gestern Abend die Notfelle aus Frankreich *klick*, Dank der hauptsächlichen Organisation der Kollegen der Ratten-Nothilfe Frankfurt und Brigggi von Not-Hamster Freiburg, hier ankamen haben wir nun nach über 24 Stunden mal etwas Zeit zum durchatmen. Die letzten 24 Stunden waren der absolute Horror. Die Tiere sind in einem katastrophal verwahrlosten Zustand, todkrank, abgemagert, voller Parasiten, Augenprobleme, Atemgeräusche, Tumore, eingewachsene Zähne, wir könnten ewig so weiter machen… die einzelnen Rudel werden wir euch bei nächster Gelegenheit einzeln vorstellen, aber erst mal so viel: von 27 Ratten die bei uns ankamen mussten wir 7 direkt ohne jegliche Chance ihnen zu helfen einschläfern lassen. Eins der schlimmsten Gefühle der Notfallarbeit: zu spät zu kommen. Zu spät um wirklich helfen zu können. Nur noch da, um Tiere von ihrem Leid, ihren Schmerzen und der Qual zu erlösen und wenigstens in den letzten Stunden nett zu ihnen und in den letzten Minuten ihres schlimmen Lebens bei ihnen zu sein.

Von den übrigen 20 Ratten sind 8 gesund und im Reutlinger Tierheim untergekommen (danke an unsere Lieblingspfleger auf die wir immer zählen können!), 12 noch sehr krank, wir sind gespannt ob, und wie schnell sie sich von der grausigen Vergangenheit erholen können. Sie schlafen sehr viel, haben zum Teil sicher das erste mal in ihrem Leben einen sauberen Käfig unter sich, bestimmt das erste mal in ihrem Leben Ruhe und Geborgenheit. Wir sind unglaublich froh, dass alle Tiere dort raus geholt werden konnten.

Achtung, die schlimmsten Zustände der Ratten ersparen wir euch, dennoch sind die nächsten Bilder nicht so schön. Wenn ihr das nicht sehen könnt oder wollt bitte nicht weiter scrollen.

Ratten: Integration 4 zu 2

Meine Güte, haben wir eine Inti hinter uns… für eine unserer Adoptantinnen haben wir nachdem es zu Hause einfach nicht klappen wollte eine Inti übernommen, 4 früher von uns vermittelte Jungs sollten Zuwachs von 2 im Winter von uns vermittelten Jungs kriegen. Die zwei neuen jungen Böcke hatten einfach nur panische Angst vor den großen, obwohl sie hier bis zu ihrem Auszug mit 8 Wochen als Rudel von 13 Buben gewohnt haben, sie kennen also andere Ratten gut.

Nun haben wir hin und her probiert, Badewanne, Auslauf, viel Platz, wenig Platz, großes Haus, kleines Haus, gar kein Haus… von „ihr müsst da durch“ zur Problemforschung und zwei langsam entpuppte und dann entmannte Hormonböcke ging es dann endlich voran. Nach langem hin und her, vielen Tagen im Auslauf (wie schön, wenn man sein Bad endlich wieder hat) dann dem Zusammenzug auf eine Domebene, durften die 6 Jungs heute Abend als ein fast schon herzigst harmonisches Rudel wieder zu ihren Besitzern ziehen.

Macht uns keinen Kummer Jungs, benehmt euch!

Ratten: das schlimmste… (PSRT688)

Wir haben lange überlegt ob wir hierzu einen Beitrag schreiben sollen oder nicht… Man erreicht eh nur die Leute, die schon wissen dass Zooläden scheiße sind, oder? Egal. Wenn es nur einen erreicht für den das „neu“ ist, dann lohnt es sich. KAUFT KEINE TIERE IM ZOOLADEN!!!

Uns ist letzten Monat passiert, vor was es jede Pflegestelle graust: der Horror schlecht hin, wenn Babies sterben. Es geht um die keine Huskybande, im Zooladen gekauft, Mutti trächtig und selbst noch ein Kind. Mit 2 Wochen kamen sie hier an, zum Glück schon fleißig selbst am futtern denn Mutti hielt nicht viel von ihrer Aufgabe und hat das säugen schon bald eingestellt- wer mag es ihr verübeln, sie ist ja selbst so klein und dünn. Schon als sie hier ankamen brachten sie diesen ekelhaft beissenden Kotgeruch mit, Mutti hatte schon immer Matscheköttel die man schon beim betreten des Raums riechen musste. Die Kotprobe ergab Giardien und Würmer, also fingen wir gleich mit der Behandlung an. Dann kam was bei so kranken Tieren immer die Angst ist, die Babies bekamen Durchfall und blähten auf.

 

Die Tage danach gingen wir durch die Hölle, waren Tag und Nacht alle 1,5 Stunden intensivmedizinisch für die Kleinen da, infundierten, päppelten, wärmten, fingen sofort mit Magen-Darm wirksamem Antibiotikum an, Darmfloraaufbau hinterher und dann alles wieder von vorne. Alle 2 Stunden Babies mit Bauchweh und Durchfall wie Wasser überreden zu fressen, zwingen zu fressen… Mais, sämtliche Sorten Brei, Katzenfutter, hochkalorische Pasten, Reis, Kartoffeln, Banane, Thunisch, Huhn, Flakes, Mais-/Reiswaffeln, sämtliche Leckerlis… und dann wieder: Infusion, Medikamente, Darmaufbau, sauber machen… Nach 2 Tagen haben wir das Antibiotikum gewechselt und der Appetit wurde immer weniger, bis sie nicht mehr schlucken wollten- keine Chance für uns.

Unsere Tierärztin ratlos, wir ratlos, kraftlos und unendlich traurig und sauer zugleich. Wir haben 6 Babies trotz aller Mühen verloren! 6 Babies haben ihr Leben verloren weil sie einen miesen Start ins Leben aus einer mit Krankheiten produzierten „Zucht“ hatten. Die Pathologie ergab, dass die Kleinen zusätzlich zu den Parasiten noch einen Keim im Darm hatten der sich rasant vermehrt und dann letztlich zu einer Blutvergiftung geführt hat. Diese ist schneller voran geschritten als unser Einsatz mit dem Antibiotikum helfen konnte… Man will alles hinschmeissen nach so einer Erfahrung.

5 Babies haben überlebt, wir mussten drei tollen Interessenten absagen, das mussten wir noch nie… Es sind 3 Jungs und 2 Mädels (+Mama) wieder gesund geworden, sie sind ihre Parasiten los und dürfen morgen ausziehen. Zurück bleibt die Erinnerung an die anderen fröhlichen und so unglaublich lieben Babies… und ein mal wieder die BITTE von uns: unterstützt keine Zooläden…

Verstorben: Es tut uns leid, Jerry…

Er hat es nicht mal mit einer eigenen Kategorie auf unsere Homepage geschafft, er ist nie in unserer Vermittlung gelandet. Jerry, wie die Liebe Ella, die ihn gestern zu uns brachte liebevoll getauft hatte, war gerade einmal einen Tag bei uns, dann konnten wir ihm nur noch den Gefallen tun ihn von seinem Leid zu erlösen.

Schon Ende November bekamen wir die Anfrage, ob wir eine Ratte aufnehmen können die in einem Keller herum läuft, aber niemandem gehört. Dann haben wir nichts mehr gehört, bis gestern als dann endlich die Nachricht „die Ratte ist in der Falle!“ kam. Sicher über 4 Wochen hat er sich also herum geschlagen, sich von Hundefutter ernährt und wer weiß schon wie lange war er krank.

Er kam gestern Dank Ella hier an, hatte laute Knackgeräusche beim Atmen, den Großteil der Zeit Maulatmung, war sehr dünn und hatte natürlich auch noch eine riesen Panik. Wir haben ihn sofort mit Antibiotika, Entzündungshemmer und Schleimlöser versorgt und ihn dann komplett in Ruhe gelassen, nach der Aufregung war es ganz schlimm.

Heute früh ging es ihm leider kein bisschen besser, noch besorgniserregender kam zu seiner Atmung dann auch dazu, dass er weder Brei, Paste, Nüsse oder Trockenfutter angerührt und keinen Kot oder Urin abgesetzt hatte. Wir haben ihn dann beim Tierarzt in Narkose abgetastet, einen kleinen Knubbel an der Leber gefunden und beim Röntgen gesehen dass seine Lunge unauffällig, sein Herz aber stark vergrößert ist. Sein Magen war vollkommen leer, die Luftröhre ohne Veränderung. Wir haben ihm dann noch die Chance gegeben und es mit Herzmedikamenten und Cortison versucht, mussten ihn aber, weil es auch damit nicht besser wurde und somit ein tumoröses Geschehen sehr wahrscheinlich ist, heute Nachmittag dann gehen lassen…

Lieber Jerry, wir hatten gehofft dass du dir aufgrund der Kälte „einfach“ nur eine Lungenentzündung oä. eingefangen hast… der einzige Trost ist dass du nicht irgendwo, alleine und unbemerkt, erstickt bist. Woher du wohl ursprünglich kamst, ob du ausgesetzt oder ausgebüchst bist werden wir nie erfahren.

Frohe Weihnachten!

Liebe Interessenten, Adoptanten, Kollegen oder „einfach nur“ Follower. Das gesamte Team der Nagervermittlung Stuttgart wünscht euch und euren Liebsten ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Danke an alle, die so wunderbar mit uns zusammen arbeiten, auf dass wir weiterhin so vielen Nagern wie möglich helfen können.

Von falsch verstandener Tierliebe

Heute möchten wir euch einen Rattenbuben vorstellen, auch wenn dieser glücklicherweise schon wieder ausgezogen ist.

Wir haben den „Kleinen“ liebevoll Michelin getauft 😉 Normalerweise kommen zu uns eher Ratten, die in schlechtem Zustand sind, abgemagert, die man oft erst mal wieder auf die Beine kriegen muss. Michelin hat es zwar auch schwer sich auf den Beinen zu halten, aber anders… Er zog hier zur Vermittlung ein da seine Freunde leider alle verstorben sind, er ist aktuell 1.5 Jahre alt und was die Waage bei ihm ausspuckte machte uns alle sprachlos: 1.03 Kilogramm brachte Michelin auf die Waage. EIN KILO RATTE, das hatten wir noch nie.

Michelin kam hier an und durfte nicht etwa in den Dom, sondern ins Bad. Auf 4 Meter Lauffläche auf denen er sein Futter nun erarbeiten und sich fleißig bewegen musste, jeden Abend haben wir ihn motiviert, ihn mit Leckerli vom einen zum anderen Bad-Ende gelockt, über minimale Hindernisse.

Er konnte nicht mal sein Futter normal festhalten, musste sich immer mit einem Ärmchen abstützen. Er konnte kaum Männchen machen und man hat an seiner Körperhaltung ganz deutlich gesehen wie anstrengend es für ihn war sich überhaupt irgendwo hin zu bewegen. Am traurigsten hat uns gemacht, dass er sich nicht mal mehr richtig selbst putzen kann, obwohl er vom Alter her noch nicht so hinfällig wäre… er hat es extrem genossen gekrault zu werden, weil er hinten überhaupt nicht mehr hinkam.

Zum Glück musste er nicht lange allein sein, er durfte schon in sein neues zu Hause ziehen wo er hoffentlich noch weiter abnimmt und nicht durch das massive Übergewicht früh sterben muss, hier haben wir knappe 60 Gramm abgespeckt.

Bitte, füttert eure Tiere nicht fett 🙁 ihr meint es gut mit Leckereien aber ihr tut deren Gesundheit absolut keinen Gefallen.

Auf was solltet ihr bei der Aufnahme von neuen Tieren achten?

-Milben, Läuse, Giardien, Spulwürmer, Leptospirose, Hantavirus-

Wie viele von euch sicher wissen legen wir viel Wert darauf, dass unsere Schützlinge gesund vermittelt werden. Immer wieder hören wir allerdings, dass man sich Tiere aus unseriösen Quellen ins Haus holt an deren Krankheiten oder Parasiten sich sogar der Mensch als Besitzer anstecken und teilweise schwer erkranken kann und diese wissen noch nicht einmal etwas von der Gefahr! Wir möchten euch hier ein paar Dinge erläutern, auf die ihr unbedingt achten solltet wenn ihr Tiere adoptiert, noch viel wichtiger wenn es Nager sind die entweder aus Zooläden kamen (haben fast immer Parasiten, werden unter miesesten Bedingungen vermehrt, BITTE KAUFT NIEMALS IN ZOOLÄDEN!) oder wenn es Nager sind die z.B. Fundtiere waren oder anderweitig draußen Kontakt zu ihren wilden Artgenossen oder deren Ausscheidungen gehabt haben könnten. Dies gilt z.B. für Tiere aus Hoardingfällen die beispielsweise frei in einer Wohnung, einem Haus oder gar auf einem größeren Grundstück gewohnt haben. Selbst wenn die Tiere nur Zugang zu einem Dachboden oder Keller haben in dem sich wilde Ratten oder Mäuse aufhalten kann es sein, dass sie sich angesteckt haben.

1. Parasiten im Darm:

Da wir es sehr wichtig finden Kotproben unserer Vermittlungstiere einzuschicken kriegen wir es bei jedem neuen Tier/Rudel mit, sie sind teilweise VOLL von Würmern oder Einzellern. Von Spulwürmern, Bandwürmern über Giardien oder Kryptosporidien kann da alles dabei sein. Solltet ihr also neue Rudelmitglieder für eure Ratten, Mäuse, Degus oder Renner aufnehmen checkt vorher immer, ob eine Kotprobe untersucht wurde und wenn ja auf was. Den Kot nur beim Tierarzt auf Würmer testen zu lassen reicht nicht! Leider lassen auch nicht alle Tierheime oder Pflegestellen Kotproben untersuchen, da es immer Zeit und Geld kostet, da gehen viele leider immernoch lieber auf „wo kein Kläger da kein Richter“ oder „was ich nicht weiß macht mich nicht heiß“…

Aber auch bei Einzeltieren wie Hamstern ist es sehr wichtig darauf zu achten, denn auch als Mensch kann man sich an seinem Tier mit Parasiten anstecken!

2. Parasiten auf dem Tier:

Neben Würmern und co die im Darm der Tiere leben gibt es aber auch noch äußere Parasiten wie Milben, Haarlinge, Läuse usw. Vorallem die rote Vogelmilbe ist ein wirklich fieser Parasit der Wochenlang ohne Nahrung auskommt und auch außerhalb des Geheges sehr lange überleben kann. Auch sticht sie außer den Tieren gerne auch mal den Menschen. Ihr solltet also auch darauf achten, dass die Tiere gespottet werden bevor sie zu euch und euren Tieren einziehen oder dass sie lange genug vorher in Quarantäne waren.

3. Bakterien und Viren:

Auf der einen Seite kann auch in der Kotprobe neben Parasiten auf Bakterien getestet werden. Hier gäbe es zum Beispiel fiese Campylobacter oder, was sicher jedem etwas sagt, Salmonellen.

Leider haben wir es in letzter Zeit häufig erlebt dass neben Parasiten auch Bakterien oder Viren von den Nagern mitgebracht werden. Sicher haben einige von euch schon vom Hantavirus gehört, das Mäuse in sich tragen können. Aktuell haben wir aber leider auch viele Leptospirose-Fälle bei Ratten. Das größte Problem an diesen Erkrankungen ist dass der Mensch sich leicht anstecken und schwer erkranken kann. Die Ansteckung erfolgt z.B. beim Hantavirus durch das aufwirbeln von Streu mit kontaminierten Kötteln oder bei Leptospiren über den Urin der durch kleinste Kratzer oder Wunden in der menschlichen Haut die Bakterien übertragen kann. Vorallem Menschen die Probleme mit dem Immunsystem haben (durch eine Erkrankung, Medikamente oder z.B. Chemotherapie) sind besonders gefährdet und können an den Folgen dieser Krankheiten auch sterben! Gegen die meisten Krankheiten und Parasiten kann man die Tiere einfach behandeln, bei anderen kann man sich nur schützen in dem man die Tiere nicht mit „gesunden“ zusammen hält, ein Rudel mit der Erkrankung aussterben lässt oder gar die betroffenen Tiere müssen eingeschläfert werden.

Wir möchten euch sicher keine Panik machen, finden es aber erschreckend wie wenig viele Adoptanten über ihre neuen Mitbewohner Bescheid wissen und auf wie wenig viele Halter achten, wenn sie in den nächsten Zooladen gehen und sich dort Tiere kaufen oder leichtsinnig anderweitig Tiere „retten“ die auf keinerlei Krankheiten getestet wurden. Bitte, FRAGT NACH! In Tierheimen, Pflegestellen und auch bei privaten Abgaben! Es ist nicht immer alles nur durch die rosa Brille süße Tiere retten! Tiere aus unseriösen Quellen oder schlechter Herkunft die nicht getestet sind sind erstmal nur eins: Parasiten- und Krankheitsschleudern und auch als solche zu behandeln! Und natürlich wollen auch wir unsere Tiere möglichst schnell und unkompliziert ins neue zu Hause vermitteln, wir können es mit unserem Gewissen aber nicht vereinbaren euch Parasitenschleudern oder schlimmeres zu vermitteln, auch wenn wir uns damit mehr Arbeit machen.

Minou, der Hamster ohne Hände…

Mal wieder wollen wir euch eine Geschichte erzählen, die einen Einblick in unsere Arbeit gibt.

Angefangen hat alles vor knapp 2 Wochen, als in der Tierarztpraxis unseres Vertrauens ein Hamster „abgegeben“ wurde. Die kleine Dame, gerade 3 Monate alt, wurde vorgestellt da ihre Pfötchen sich schwarz verfärbt hatten. Die Besitzerin konnte das leider nicht mit anschauen und überließ sie dann der Praxis da wir es versuchen, ihr eine Chance geben und ihr helfen wollten. Dort wurde sie erst einmal untersucht um den Grund für die tatsächlich komplett schwarzen Zehen zu finden. Schnell war klar dass sie eine Gebärmuttervereiterung hat, wahrscheinlich waren die Bakterien auch der Auslöser dafür, dass sich die kleinen Gefäße der Zehen verschlossen haben und diese dadurch abgestorben sind. Nach dem sie in unsere Pflegestelle gezogen ist und sie vom ersten Tag an eine absolute Kämpfernatur an den Tag legte konzentrierten wir uns erst einmal mit Medikamenten um die Pfötchen. Nach einigen Tagen konnte man sehen dass die Nekrosen nicht weiter das gesunde Gewebe beschädigten und sich nicht weiter ausgebreitet hatten, sie hat eine Chance! Ihre Medikamente nimmt sie ganz arg lieb und ist auch sonst ein absoluter Traum! Die Kotprobe ergab dass Minou Giardien und Würmer hat, die natürlich auch behandelt werden.

Gestern wurde Minou, nachdem sie fleißig zugenommen hat und total fit ist, dann auch noch die Gebärmutter entfernt. Nun sind hoffentlich bald alle Baustellen der Süßen behoben, die Zehen werden sich nach und nach ablösen und wenn sie wieder ganz gesund ist darf sie zu unserer Kollegin Kati ziehen!

Achja: ehemals stammt Minou aus einem Zooladen… voll mit Parasiten, mit 3 Monaten schon derbe Gebärmutter Probleme, Bravo… bitte kauft nicht im Zooladen!!!

Stuttgart: Animal Hoardingfall mit über 100 Ratten

Knapp eine Woche nachdem in der Nähe von Stuttgart ein einsturzgefährdetes Haus voller Ratten angefangen wurde zu räumen waren wir im Tierheim vor Ort und haben uns ein Bild von der Situation gemacht. Aktuell ist das Stuttgarter Tierheim fleißig dabei die vielen Tiere in andere Tierheime zu verteilen, zum Beispiel sind 10 Weibchen ins Tierheim Ludwigsburg umgezogen, wo sie auch Alizin bekommen durften damit sie in ihrem eh schon schlimmen Zustand nicht auch noch werfen müssen. Die Kotprobe der Bande wird am Montag über uns eingeschickt, aktuell wurden sie gespottet da sie alle extrem schlechtes Fell und kahle Stellen haben. *Update: die Ratten haben Spulwürmer, Giardien und Bakterien sind zum Glück negativ.

Es sind größtenteils erwachsene/ältere Tiere in Agouti/Black Berkshire und ein paar Huskys, einige wenige halbstarke, ein paar Mamas haben ihren Wurf leider schon gefressen. Viele haben Bisswunden oder andere Verletzungen, teilweise auch an den Augen und den Pfötchen.

Das Haus in dem immernoch Ratten leben ist zum aktiven einfangen kaum begehbar, die Tiere wohnen teils in den kaputten Wänden und somit bleibt nur zu hoffen, dass die 10-20 die aktuell noch dort sind in die gestellten Lebendfallen tappen. Das Tierheim Stuttgart ist fast schon wieder Ratten-leer, bis auf ein paar in ganz schlechtem Gesundheitszustand um die sich intensiv gekümmert wird. (bis die nächsten Ratten aus dem Haus in die Fallen gehen)

Denkt daher bei Spenden von Geld und Futter etc bitte auch an die anderen Tierheime! Vaihingen/Enz, Ludwigsburg, München, Regensburg, Berglen, Augsburg, Rüsselsheim usw usw!

 

Und nein, die Ratten hier sind natürlich (entgegen der Aussage in dem Zeitungsartikel) nicht „zahm“ wie man sich zahm vorstellt! Es sind zahme Haustiere, d.h. keine wilden. Aber „zahm“ sind sie auf keinen Fall, sie sind also keine Anfängertiere. Sie fallen in große Panik wenn man sie anfassen muss und beissen such beherzt zu, denn das kennen sie aus ihrem bisherigen Leben einfach überhaupt nicht, sie sind sehr schreckhaft und kennen auch keinen „Käfig“, springen also auch unvermittelt einfach zu den offenen Türen heraus. Einige sind recht neugierig und kommen auch mal schauen, aber den Umgang mit dem Menschen müssen sie allesamt erst einmal lernen.

 

 

Neue Rattenstorys

Nach über 6 Stunden Autofahrt haben wir heute Dank unserer mittlerweile super guten Vernetzung und unseren tollen Kontakten wieder gute Arbeit leisten können.

Diese Woche ging bei uns eine Anfrage ein, in der es um zwei Rattenjungs ging die sich nicht verstehen würden und sich gegenseitig zerbeißen, einer sei bereits gestorben. Eigentlich waren es die Ratten von jemand anderem und wurden nur übernommen, haben wolle man sie aber eigentlich gar nicht und deshalb lebten sie aktuell im Gartenschuppen. Dank der lieben Steffi die sich bereit erklärte die beiden aufzunehmen konnten wir also hin fahren und die beiden aus ihrer besch***** Situation holen. Sie lebten tatsächlich in einem Gitterkäfig mit ein paar Ästen  und einem Sputnik dort im Schuppen, wer weiß wie heiß es da wurde wenn die Sonne drauf geknallt hat… Der dritte Bube war gestorben und die beiden Jungs hatten ihn dann wohl angeknabbert, jetzt waren die Abgeber überzeugt dass sie sich deshalb nun gegenseitig anfressen. „Einmal Blut geleckt“ und so…

Die beiden sind körperlich in echt miserablem Zustand, es fehlen sämtliche Zehen, die Schwänze sind komplett zerbissen und teils nekrotisch. Steffi versorgt die beiden nun liebevoll und wird die zwei dann auch in ihr Rudel aufnehmen. Gestritten haben sich die beiden bisher nicht- wir vermuten zb wilde Ratten die die beiden durch die Gitter zerbissen haben…

Durch den Kontakt zu Steffi haben wir auch von einem anderen rattigen Notfall erfahren, in Friedrichshafen wurden 28(!) Babies ohne Mamas in einer Wohnung zurück gelassen… Die kleinsten sind gerade mal knapp über eine Woche alt! Hier haben wir für die kleine Fundratte Shorty Gesellschaft geholt, 10 kleine Mädels in genau ihrem Alter <3

zu dem zwei etwa 6-7 Wochen alte Mädels die mitgekommen sind, damit sie hier Alizin kriegen dürfen denn es wäre gut möglich dass diese schon gedeckt wurden. Die 8 noch nackigen Shrimps durften glücklicherweise zur Jasmin ziehen wo sie, nachdem sie seit Donnerstag von der netten Tierheim-Pflegerin bestens versorgt wurden, nun weiter aufgezogen werden. Die 8 machen sich wirklich erstaunlich gut, nehmen die Fütterspritze super an, haben danach tolle Milchbäuchle und sind total kräftig. Bitte Daumen drücken dass es alle schaffen!!

„Der ist ja so fit, den setzen wir wieder raus…“

Ich habe eine Weile überlegt ob ich euch jetzt schon von dem kleinen Kerl berichte, der gestern als Notfall hier eintrudelte. Da ihr aber immer so lieb mit uns mitfiebert habe ich mich dafür entschieden 🙂

Gestern fand ein Kind eine kleine „Albinomaus“ und rettete sie vor seiner Katze. Der Papa hatte das kleine Etwas dann mit ein zwei Grashalmen und einem Mini Wasserschälchen in einen Schuhkarton gepackt und fuhr mit ihm zum Tierarzt. Dort angekommen war ihm wohl nach der Anmeldung mit „weiße Maus vor Katze gerettet, bitte mal anschauen“ die Wartezeit zu lange und er entschied sich, den kleinen wieder mit zu nehmen und wieder frei zu lassen. „Der sieht ja sonst ganz fit aus, wir würden dann wieder gehen und ihn wieder rsus bringen“… nach einigem erklären (bevor man den kleinen überhaupt gesehen hatte) warum der kleine als Albino sicher nicht nach draußen gehört auch wenn man ihn dort gefunden hatte hat er den Schuhkarton dann in der Praxis abgegeben.

„Fit“ ist der kleine absolut nicht und, sollte er bald übern Berg sein möchte er wahrscheinlich auch keine Maus sondern ein stolzer Ratterich werden.

Gestern stand es wirklich ganz schlecht um ihn, er ist völlig abgemagert und ausgetrocknet gefunden worden und war schon ganz kalt, hat aber nach Infusion, Schmerzmittel und Antibiotikum am Abend mit letzter Kraft selbstständig eine Kleinigkeit gegessen und sich heute morgen auch direkt über ein Breichen gefreut. Er wog heute morgen 16 Gramm, ist immernoch sehr schwach auf den Beinen und hat noch etwas Atemprobleme, er tut aber sein möglichstes und frisst und frisst.

Er kämpft um sein kleines Leben wie ein Löwe und konnte heute Abend aus eigener Kraft Männchen machen und hat sich sogar geputzt. Leider konnten wir bisher keine Geschwister oder Eltern von ihm ausfindig machen, sollten die alle so aussehen wie er haben sie den heutigen Tag ohne Hilfe sehr wahrscheinlich nicht überlebt… 

Wunderschön und totgezüchtet…

 

Ihr scheiß „Züchter“! Ich konnte heute gar nicht genug essen um so viel zu kotzen wie ich gerne würde.

Da wir aktuell wirklich sehr wenige Ratten in der Vermittlung haben und für eine super Interessentin ein netten junges Anfängerrudel gesucht haben habe ich auf unsere Suchanzeige von der lieben Steffi eine Kleinanzeige geschickt bekommen mit der sie auch schon Kontakt hatte, 4 Jungs müssen abgegeben werden -Allergie… Dann hatten wir den Transport organisiert und die Interessentin hätte die Jungs so gerne direkt übernommen.

Im zu Hause der 4 angekommen, ein wirklich traumhafter Eigenbau, artgerechtes Futter, leicht überforderte Besitzer die froh waren dass die Kleinen abgeholt werden da sie nicht mehr in gleichen Raum schlafen können und eigentlich auch gemerkt haben dass sie den Kleinen so nun mal nicht gerecht werden können.

1 Devil, 3 mit Dumboohren, klar stammen die ehemals von einem „Züchter“. Doch der wollte nach anfänglichem Kontakt mit den Besitzern dann auch nichts mehr von den Tieren wissen, kein Wunder, Seriosität ist anders… Hatte er ihnen beim Kauf auch gesagt sie müssen dann auch noch zum Tierarzt gehen, zum impfen!

Heute Nachmittag bin ich dann also hin gefahren und musste leider feststellen, dass der kleine 4 Monate alte Hoodibube total dürr, fast abgemagert ist. Erster Gedanke: klar, Parasiten… nach abtasten war dann aber klar, der Kleine hat einen Tumor im Bauch. Die 4 sind statt ins neue zu Hause dann mit in die Pflegestelle gekommen und der kleine Pups geht am Montag zum Tierarzt und wir hoffen inständig, dass man ihm noch helfen kann.

Ich könnte HEULEN, womit hat er das verdient?? 4 MONATE JUNG!

Kotprobe geht natürlich Montag auch direkt auf den Weg, mal sehen was die 4 dann noch über sich ergehen lassen müssen.

Angeschafft und ungeliebt, das Leid vieler Kleintiere

Unser aktuellster Abgabe-Fall machte uns mal wieder so richtig sprachlos. Eine Dame meldete sich bei uns, damit wir ihr helfen ihren Hamster zu vermitteln. Unsere Kollegin Tanja, die für die Tierart Hamster zuständig ist, hatte ein Gehege für einen ihrer Hamster als Anbau gesucht und ist so auf eine Anzeige in E*ay Kleinanzeigen gestoßen, in der jemand ein Gehege gegen ein kleineres tauschen wollte. Normalerweise schreiben wir nicht einfach so irgendwelche Anzeigen an, die schlechte Haltung zeigen, aber hier sollte zumindest aufgeklärt werden. Die Dame hatte dann recht schnell eingesehen, dass sie ihrem Haustier nicht gerecht werden kann und sie hatte uns dann gebeten den Kleinen zu vermitteln.

Wir hatten dann noch eine Weile auf Bilder für die Vermittlung gewartet und als die dann kamen fielen uns allen die Augen aus dem Kopf. Der Hamsterbub wurde tatsächlich von seinem eh schon zu kleinen und lieblos eingerichteten 100/40 Aqua in ein 30/40 Glasgfängnis umgesetzt. Platzmangel in der eigenen Wohnung? Keine Empathie dem Tier gegenüber? Wir konnten es uns nicht erklären, aber klar war, dass der kleine da unbedingt zeitnah raus muss. Nachdem Tanja dann auch noch drei Mal versetzt wurde als sie den Kleinen holen wollte und ihn endlich gegen Mitternacht überreicht bekam waren wir alle total froh. Schnell war auch klar, dass der Kleine nicht nur zur Vermittlung bei mir einziehen durfte, der kleine Günni darf hier bleiben! Die Kotprobe war zum Glück negativ und so konnte er schon bald von Zewa in ein richtig eingerichtetes Gehege (120/60cm) ziehen und er verhielt sich sofort wie ein ganz normaler Hamster, er fing an zu buddeln, im Sand zu baden (ob er wohl jemals Sand hatte?) und im Streu nach Körnchen zu suchen.Leider brachte er ganz fiesen Schnupfen und Milben mit, die Medikamente gefallen dem kleinen Kerl natürlich gar nicht, aber es geht ihm schon deutlich besser.

So wie Günni geht es tagtäglich sicher hunderten, tausenden Nagern, die unüberlegt angeschafft und dann herzlos wieder „entsorgt“ werden. Mit Glück bekommen sie dann eine zweite Chance und ein artgerechtes Heim, viel schlimmer dran sind die, die in einer Kinderzimmerecke ihr Dasein fristen müssen… Wie schön wäre eine Welt ohne Zooläden die einfach so irgendwelchen Unmenschen Tiere verkaufen?

Aktuelles: Spende an’s Tierheim Reutlingen

Da wir mittlerweile einige Geldspenden von euch bekommen haben (Vielen, vielen Dank dafür!) bei denen wir uns den Zweck selbst aussuchen dürfen haben wir uns aufgrund des aktuellen Rennmausnotfalls im Reutlinger Tierheim dazu entschlossen, ihnen ein paar Stelzenhäuser, Sandbäder mit Einstieg und Etagen zu spenden damit Wasser- & Futternäpfe und das Sandbad nicht immer voller Streu sind.

Die Renner fühlen sich pudelwohl mit der neuen Einrichtung und wir freuen uns sie glücklich zu sehen und den Pflegern im Tierheim die Arbeit ein wenig leichter zu machen.

Danke an Katles Bastelwerkstatt für die Siebdruckhäuser mit „tiefer gelegtem Dach“, die Etagen auf stelzen haben wir selbst gebastelt und die Sandbäder sind aus Amaz*n.

 

Vom Menschen gemachtes Leid, Tiere aus Hoardingfällen…

Stand Ende Juni 2018: In der Kotprobe kamen noch Morganella-Bakterien raus, die machen starke Schleimhautentzündungen. Das wird wahrscheinlich der Grund sein, wieso die Babies so aufgebläht waren und wahrscheinlich wegen Schmerzen dann auch nicht mehr gefressen haben. Da alle direkt Antibiotikum bekommen haben ist der Zustand bei keinem der Kleinen danach noch gekippt, alle sind wohlauf und über den Berg! <3

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Ich habe mir eine Weile überlegt, ob es einen Beitrag dazu auf unserer Homepage geben soll, oder nicht. Da wir ja aber so gut es geht beraten und informieren wollen und sich auch viele nette Menschen nach den Minis erkundigt haben habe ich mich dafür entschieden und so gibt es hier nun einen XXL Bericht. Erst einmal zur Vorgeschichte, es geht um unseren aktuellen Hoardingfall in dem, wie auch in den letzten Hoardingfällen viele viele Ratten frei in einer Wohnung lebten. In dieser Wohnung hatten sie nicht nur die Wohnräume „erobert“ sondern auch den Dachboden und die Rolladenkästen die sie über offene Fenster erreichten. Wie viele von ihnen irgendwann komplett nach draußen getürmt sind steht in den Sternen.

Dank dem Engagement unserer Kollegen der Rattennothilfe München und dem Rattenasyl Würzburg die sich um diesen Fall kümmerten konnten zumindest alle Ratten aus der Wohnung, dem Dachboden und den teilweise aufgestellten Lebendfallen gerettet werden, sie haben Tage damit verbracht die Tiere einzufangen, zu sortieren und dann zu transportieren. Mit wiedereinmal größter organisatorischer Leistung und der Hilfe vieler Tierheime wurden die Ratten dann in andere Städte verteilt und durften ab diesem Zeitpunkt in ein neues, artgerechtes und vorallem leidfreies Leben starten. Wenn man nach der Räumung dann die Zahlen und Daten genauer anschaut realisiert man, die jüngsten Tiere sind 6-9 Monate alt, das heißt in dieser Zeit hat es dort kein einziges Baby geschafft zu überleben und heranzuwachsen. Wenn selbst bei einer Tierart die so stark auf Reproduktion getrimmt ist kein Nachwuchs groß wird läuft etwas gewaltig schief… Kein Futter, kaum Wasser und keine Unterschlupfmöglichkeiten haben dazu geführt, dass nicht einmal Ratten hier Babies haben wollen. Dazu kommen Krankheiten, die nur die immunstarken Tiere überleben können.

Vor knapp einer Woche hat unser aller Horror begonnen, in einer Pflegestelle des Rattenasyl Würzburg starb innerhalb von 2 Tagen ein ganzer Wurf im Alter von 22 Tagen, trotz sofortiger Behandlung der Symptome inklusive Klinikaufenthalt. Die Aufregung dann natürlich riesig, was ist mit den Kleinen los? Haben sie einfach nur Pech gehabt oder eine schwere ansteckende Krankheit? Das Ergebnis der Obduktion steht noch aus.

Das erste Kotprobenergebnis hat uns verraten dass die Tierchen Bandwürmer und E. Coli in hoher Keimzahl mitgebracht haben. Man behandelt im Normalfall immer erst die Würmer (Bandwürmer sind auch übertragbar für Menschen) und die Bakterien regulieren sich oft selbst wieder wenn der Darm ohne die Würmer wieder normal arbeiten kann. Behandelt wurden hier also alle erwachsenen Tiere, die Babies folgen sobald sie normal fressen. Auf unserer Pflegestelle sind zwei Mamas mit ihren Würfen (8+3) aus diesem Fall, als wir über die Todesfälle informiert wurden dachten wir noch an Zufall oder einfach nur Pech dass dieser Wurf sich gegenseitig mit etwas angesteckt hatte.

Die Babies hier waren quietschfidel und munter, bis auch sie das Alter um den 20. Tag erreichten… Am Dienstag fing das kleine Albinomädchen mit den exakt gleichen Symptomen an, wie ihre Würzburger halbgeschwister. Stark aufgeblähter Bauch, fast wässriger, grün gelber Durchfall. Wir haben dann sofort alle Minis unter Antibiotikum und Darmaufbau gestellt und sie hat den Mittwoch in der Tierarztpraxis mit Infusionen, Schmerzmittel, Wärme und entblähenden Medikamenten verbracht, Mittags war sie trotz allem sehr schwach und wir dachten wir verlieren sie.

 

Abends hatte sie sich nach erneuter Infusion aber wieder aufgerappelt und war etwas fitter, wir hatten Hoffnung…

Als wir ihr dann spät Abends nochmal Infusion geben wollten war sie wieder total schwach, hat sehr schwer geatmet und war nur am borsteln… Der Bauch war unglaublich dick, sie wollte nicht mehr schlucken und wir haben uns dann dafür entschieden sie gehen zu lassen.

Ihr Magen und der Darm waren dermaßen aufgegast dass sie schon Probleme mit der Atmung hatte, orale Medikamente konnten gar nicht dort hin gelangen wo sie etwas bewirkt hätten… So etwas ist mit das schlimmste, was wir als Pflegestellen erleben müssen, wenn Babies sterben…Wir kämpfen, geben und machen ALLES was uns nur enfällt, und trotzdem können wir nichts tun… Der einzige Trost war, dass es den anderen Zwergen wirklich gut ging. Sie waren wuselig wie eh und je, die Köttelchen ganz normal fest und geformt.

Donnerstag abend dann der nächste Tiefschlag, ein kleiner Hoodijunge, am Schwänzchen sehr nass (Von Mama geputzt) aber noch fit und munter, hat normal mitgefressen… Antibiotikum und Unterstützung für die Darmflora bekamen die Minis ja schon… Da das größte Problem hier das Aufgasen war hat er direkt noch die entblähenden Medikamente bekommen und um den Flüssigkeitsverlust durch den Durchfall auszugleichen Infusion. Nun hieß es wieder hoffen und bangen.. Gegen 23:00 wurde auch er vom Allgemeinzustand her schlechter, war total schlapp und hatte die Augen oft nur halb auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie hilflos man ist wenn man schon alles erdenkliche in die Wege geleitet hat und trotzdem nichts hilft… Wir haben dann fleißig weiter Infusion und Schmerzmittel gespritzt und ihn mit Päppelpaste und Brei gefüttert, weil er nicht mehr mitfuttern wollte…

Als wir Nachts nochmal nach ihm gesehen haben hat er bei Mama getrunken und mit den anderen gekuschelt. Morgens war er dann schon wieder deutlich fitter und die Köttel „nur“ matschig, nicht flüssig! Wieder die Hoffnung, mal krank sein ist okay, aber sterben soll er nicht!

Und mittlerweile können wir tatsächlich sagen, er hat es geschafft! Er ist wieder ganz der alte, fitte und neugierige Bub wie vorher auch, hat keinen Durchfall mehr und futtert wie ein Scheunendrescher. Aktuell wissen wir die genaue Todesursache noch nicht, unsere Theorie ist aktuell dass die E. Coli und die Umstellung von weniger Milch auf mehr festes Futter (beide Fälle ca im gleichen Alter) der Grund für das plötzliche Kippen sind und das Aintibiotikum leider diese Zeit braucht um wirklich dort zu wirken und das Problem in den Griff zu kriegen.

Wir hoffen inständig, dass wir diesem Horror nun entkommen und die Kleinen zu stattlichen gesunden Ratten heranwachsen dürfen. Falls der ein oder andere von euch ein paar Euro übrig hat würden sowohl wir als auch die Kollegen aus München&Würzburg (Kontaktlink siehe oben) uns sehr freuen, wenn ihr uns/sie mit den Kosten der Kotproben, Obduktion und Medikamenten unterstützen würdet!

So kannst du spenden

Tiernotfall in Amberg

Mittlerweile ist es etwas ruhiger geworden, um den Notfall in Amberg in dem ein Tiertransporter gestoppt wurde. Nachdem es so viele unserer „Leser“ interessiert was denn aus den vielen Tieren wurde und wie es ihnen geht geben wir euch mal ein kleines Update. Leider gibt es in Sachen Freigabe oä noch keine Neuigkeiten, weshalb sie auch noch nirgends online auftauchen.

Nur wenige Tage nachdem der Transporter mit über 7000 Tieren gestoppt wurde kamen auch in unserer Region die ersten Mäuse&Ratten an. Die Tierheime Böblingen, Stuttgart und Reutlingen haben sich bereit erklärt die Tiere, trotz ihrer Krankheiten aufzunehmen und alles dafür zu geben ihnen ein tolles Leben zu ermöglichen. Vielen vielen Dank nochmals dafür.

Bei den Tieren hier sind teils über uns, teils über die Tierheime direkt Kotproben gesammelt und eingeschickt worden.

Bei den Ratten kamen „nur“ erhöhte Zahlen von E.Coli Bakterien raus, welche dann per Antibiogramm mit dem richtigen Antibiotikum behandelt und auch gleich die schlimmen Atemgeräusche damit bekämpft wurden. Die Atemgeräusche sind bei fast allen (Insgesamt kamen 26 Ratten hier an) gut abgeklungen. Die Kotproben werden nochmal nachgetestet. Es sind alles Babies, manche normal entwickelt, andere wirken noch etwas zu klein, bei denen hört man auch die Atmung ein wenig, kein Wunder bei diesem holprigen Start ins Leben!

Bei den Mäusen sieht das leider ganz anders aus, bisher haben wir hier das positive Ergebnis von: Oxyuren, Zwergbandwürmern, Kokzidien und Kryptosporidien. Auch sind die Mäuse in der Anzahl viel mehr, weshalb es natürlich toll wäre wenn diese eh schon sehr kranken Tiere hochwertiges Futter (z.B. aus der Futterkrämerei) bekommen könnten. Wenn also jemand zum Ende des Jahres ein paar Euro über hat und etwas gutes tun will, bitte spendet doch indem ihr das Futter bestellt und in’s Tierheim bringt oder direkt dorthin liefern lasst. Denn hungrig, das sind sie alle!

Hamstertransport aus dem Tierheim Troisdorf

Viele von euch haben sicher von dem illegalen Tiertransport gehört, wo tausende Kleintiere im Tierheim Troisdorf gelandet sind… Seit Wochen verteilen ehrenamtliche Helfer, Tierheime und Vereine die Hamster&Vögel deutschlandweit auf Pflegestellen und Tierheime, denn dieser Anzahl kann kein Tierheim stand halten.
http://www.rundschau-online.de/region/rhein-sieg/siegburg/illegaler-tiertransport-4000-hamster-und-voegel-kaempfen-eingepfercht-ums-ueberleben-28077732

So haben wir heute in Zusammenarbeit mit einigen freiwilligen Fahrern, Helfern und z.B. dem Mäuseasyl über 40 Hamster zu uns in den Süden gefahren wo wir sie in unsere Tierheime verteilt haben. So sind z.B. im Tierheim Böblingen, Reutlingen und Stuttgart Hamster eingezogen wo sie nach ihrer Quarantäne alle auf tolle neue Heime hoffen. Ein kleiner Robo durfte sogar direkt in ein neues Heim ziehen! Wir danken allen Beteiligten für die tolle, reibungslose Zusammenarbeit!

Spendengelder sinnvoll einsetzen und was wir noch so in unserer Freizeit tun…

Wenn es einem unserer Tierheime an etwas fehlt oder wir direkt um Hilfe gebeten werden gehört es für uns, neben der alltäglichen Unterstützung in der Vermittlung, auch dazu sie tatkräftig zu unterstützen.

Dazu gehört z.B. das Überbringen von Sachspenden oder vor Ort mit anzupacken, wenn z.B. wegen personellem Engpass nicht so viel Zeit für alles bleibt. So sind wir momentan oft im Tierheim Böblingen, wo viele Ratten aus einer Wohnungsräumung gelandet sind. Vorab haben wir schon für Futter&Kloeinstreu gesorgt und am ersten Tag unseres Besuches eine Kiste frisches Obst&Gemüse für die große Anzahl Nager mitgebracht. Um die Pfleger zu entlasten haben wir u.a. Käfige geputzt und die Tiere alle nacheinander in der Hand gehabt um etwaige Krankheiten festzustellen, Charaktere einzuschätzen, auch müssen viele der Ratten mit Medikamenten versorgt werden.

Auch das Transportieren unserer Schützlinge zählen wir immer wieder zu unseren Aufgaben. Manchmal ist es nötig, dass wir vermittelte Tiere in’s neue zu Hause bringen wenn sie Interessenten haben die selbst nicht mobil sind, genauso aber sind die Tierheime manchmal darauf angewiesen, dass Tiere von A nach B kommen. So haben wir z.B. den Transport einiger der Böblinger Ratten in’s Tierheim Reutlingen organisiert und aktuell über 40 Hamster aus dem großen Notfall vom Tierheim Troisdorf in den Süden in unsere Tierheime bringen.

Stammtisch gesucht?

Geht es Euch auch manchmal so?
Ihr würdet gerne andere Halter kennnenlernen, Bilder oder Videos von Euren Lieblingen zeigen, habt Fragen, die das Internet nicht beantworten kann oder tolle Ideen, wie man einen Käfig oder einen Auslauf einrichten kann, die Ihr gerne mit Anderen teilen würdet?
Oder Ihr habt bis jetzt noch keine Nager gehalten und überlegt, ob das überhaupt das Richtige für Euch ist.
Dann ist vielleicht der Nager-Stammtisch eine Chance, mit anderen Haltern in Kontakt zu treten und über große und kleine Fragen der Haltung zu diskutieren.

Wir würden gerne im Herbst mit einem ersten Kennnenlernen in Stuttgart starten. Zeit und Ort legen wir fest, wenn wir wissen, wer Interesse hat. Wir richten uns da ganz nach Euch! Wenn Ihr teilnehmen wollt, füllt bitte den nachfolgenden Fragebogen aus. Wir melden uns dann bei Euch, wenn wir Ort und Treffpunkt festgelegt haben.

Im nachfolgenden Fragebogen könnt ihr uns bereits eure Vorstellungen an einen Stammtisch mitteilen. Gestaltet aktiv mit!

Sommerfest im Tierheim Ludwigsburg – dieses Wochenende

Das Tierheim Ludwigsburg feiert dieses Wochenende am 24. und 25. Juni 2017 wieder ihr unschlagbares Sommerfest!

Samstag ab 13 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr!

Wir sind wieder mit unserem Infostand vertreten und freuen uns, euch dort begrüßen zu dürfen!

Schaut doch einfach mal vorbei und genießt unter anderem das leckere vegetarische Essen, was es dort jedes Jahr wieder gibt.

Aus aktuellem Anlass möchten wir euch bitten, nur auf den öffentlich gekennzeichneten Parkplätzen zu parken. Bzw. bildet Fahrgemeinschaften oder kommt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Tierheim, damit die Parksituation sich etwas entspannen kann.

Ratten: Dreist ausgesetzt!

Im Tierheim Göppingen wurden in der vergangenen Woche 4 Rattenmädels ausgesetzt. Wir können über diese Tat mal wieder nur den Kopf schütteln. Nahe des Tierheims ist ein Berufschulzentrum mit einem großen Parkplatz. Von dort hatten die Finder den Eimer mitgebracht, der für’s Tierheim bestimmt war… Darin befanden sich 4 eingeschüchterte Mädels, die laut der Aufschrift auf dem Eimer auch noch trächtig sein KÖNNTEN. Sie wurden direkt zum Tierarzt gebracht, zwei waren leider schon Kugelrund, die anderen beiden wurden mit Alizin behandelt.

Eine hatte in der ersten Nacht ihren Wurf leider gefressen, sie durfte dann mit der anderen in unsere Pflegestelle ziehen. Wir sind wie immer sehr bestürzt über so viel menschliche Dreistigkeit und fragen uns: Wo ist denn der Papa dazu??

Ein großartiges Spendenpaket von „Katles Bastelwerkstatt“…

…wurde der Nagervermittlung am Wochenende überreicht! Katle hatte „uns“, das heißt unseren Tierheimen, mehrere Verstecke, Mehrkammerhäuschen, Sandbäder etc gespendet die sie zum Teil extra gebaut und zum Teil noch als Lagerbestand vorrätig hatte, weil sie zB minimale Mängel an der Farbe hatten oder bei der Bestellung einfach nicht abgeholt wurden. Die ersten Spenden gingen am Samstag direkt an das Tierheim Stuttgart, wo zukünftig einige Hamster endlich auch in Mehrkammerhäusern hausen, Mäuse sich in einem tollen Kletterturm austoben und Chinchillas in einem geräumigen Sandbad baden können! Der Rest wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt an die Tierheime Göppingen und Ludwigsburg gehen, wo solche Dinge auch dringend benötigt werden.

Vielen, vielen Dank im Namen unserer Schützlinge, liebe Katle!

Infostand beim Osterfest im Tierheim Ludwigsburg 9.4.1

Heute durften wir wieder im Tierheim Ludwigsburg beim Osterfest dabei sein und das Wetter hat es so gut mit uns gemeint! Nachdem wir letztes Jahr schon merkten dass wir so viel mehr zu zeigen haben als wir Platz dafür haben, haben wir uns entschieden unseren Stand zu verdoppeln. Mit nun insgesamt 6×3 Metern haben wir viel mehr Fläche unsere Infos für euch zu präsentieren, die Vermittlungstiere vorzustellen und Gespräche zu führen. Das gute Wetter half natürlich auch dabei, viele Interessierte an unseren Stand zu treiben, wodurch sich nette Unterhaltungen und vielleicht sogar die ein oder andere Vermittlung ergaben. Vielen Dank, an alle die uns so zahlreich besucht haben, ihr seid Klasse! Wir freuen uns schon auf das nächste Fest im Sommer.

Tupperdosenmäuschen

Die letzten Tage erhielt uns die Nachricht, dass in einem Gebüsch in Pleidelsheim 3 Farbmäuse gefunden wurden. Zwei weitere waren vor Ort nur tot gefunden worden… Die 3 wurden bei der Finderin so gut es ging untergebracht, konnten dort aber auf keinen Fall bleiben. Beim anschauen der mitgesendeten  Bilder war direkt klar, eine der Damen ist auf jeden Fall trächtig, kugelrund! So schnell es ging mobilisierten wir sowohl Steffi vom Tierheim Ludwigsburg die einen Platz frei machte und uns die Aufnahme zusagte als auch einen Fahrer der die kleinen bei der (nicht mobilen) Finderin abholte und dort hin brachte. Da die Mäuschen sich aus der Transportbox der Finderin herausquetschten musste kurzerhand eine Tupperdose mit Löchern herhalten!

Achtung Sommerhitze!

Die Kleinnager können nicht schwitzen, wie wir Menschen es tun. Stattdessen regulieren sie ihre Körpertemperatur über das Zusammenziehen bzw. Erweitern der Blutgefäße in z. B. Schwanz, Ohren, Pfoten.

Hitzschlag droht den meisten Kleinnagern bereits ab 28 bis 30 °C dauerhafter Zimmertemperatur!

Chinchilla’s sind noch empfindlicher und freuen sich über eine Zimmertemperatur von 21 bis 23 °C. Ab ca. 25 °C kann es zum lebensgefährlichen Hitzschlag kommen. Ab 30 °C wird es für alle Chinchillas in hohem Maße lebensgefährlich!

Bei Verdacht auf Hitzschlag, sofort erste Hilfe leisten und schnell einen Tierarzt aufsuchen!

Symptome eines Hitzschlags:

  • Das Tier ist völlig teilnahmslos, liegt flach am Boden
  • Das Tier atmet schnell und flach → Flankenatmung
  • Das Tier hat einen flachen schnellen Herzschlag
  • Das Tier hat blasse Schleimhäute

Erste Hilfe bei Hitzschlag:

  • Das Tier sofort in den Schatten oder in einen kühleren Raum bringen.
  • Ein Taschentuch oder Handtuch mit kühlem bis handwarmem Wasser anfeuchten und das Tier darin kurz einhüllen.
    Dadurch entsteht rund um den Körper Verdunstungskälte.
  • Den Kopf des Tieres extra kühlen.
  • Wasser mit einer Spritze (ohne Nadel) zu trinken geben.
  • Sofort den Tierarzt / Notdienst aufsuchen!

Zur Vorbeugung:

  • Nur früh morgens und spät abends lüften.
  • Tagsüber Fenster und Balkon-Türen geschlossen halten.
  • Rollläden tagsüber schließen.
  • Feuchte Tücher auf oder um den Käfig legen (Verdunstungskälte).
  • Große Wasserschüsseln im Raum aufstellen.
  • Bei Ratten/Mäusen werden gerne Pools (Auflaufformen aus Glas, Ton usw) mit Frischfutter oder anderen Leckereien genommen, in denen sie planschen und nach dem Futter angeln können. Bitte niemals zu tief mit Wasser füllen! Die Tiere müssen im Wasser stehen können.
  • Ventilator mit feuchten Tüchern behängen.
    Egal ob mit oder ohne Tuch → Ventilator niemals direkt auf den Käfig richten!
  • „Kühlakkus“ in den Käfig legen. Die Tiere legen sich gerne an oder in die Nähe dieser Kühlakkus.
    Dies könnten z. B. folgende Gegenstände sein, die man zuerst im Kühlschrank kühlt und ggf. noch anfeuchtet:

    • Fliesen
    • Steinplatten
    • Steine
    • Tonröhren, -töpfe
    • Keramikhäuser
    • Kühlakkus in Blechdosen
    • verschließbare Gläser gefüllt mit Eiswürfeln

Niemals:

  • Keine kühl gestellten oder gar gefrorenen Früchte/Wasser/Eiswürfel anbieten. Dies führt nur dazu, dass der Körper die kalte Nahrung unnötig im Magen aufheizen muss, um sie auf Körpertemperatur und somit verdaubar zu bekommen. So wird mehr Energie verbraucht und der Körper wird noch wärmer.
  • Tiere nicht mit nach draußen nehmen!
    Auch nicht auf den Balkon oder in den Garten.
  • Transport der Tiere im Auto nur zum Tierarzt und auf kürzesten direktem Weg. Auch hier Kühlakkus (s.o.) in/an die Transportbox legen.
  • Niemals, keine Minute, Tiere einfach im Auto zurück lassen.

Beispiele unserer von der Hitze geplagten Schätze:

 

Einblicke zu unserem Infostand beim Maifest im Tierheim Böblingen

Am 29. Mai 2016 durften wir mit unserem Infostand beim Maifest im Tierheim Böblingen teilnehmen und haben uns sehr über große und kleine Interessenten sowie die sehr nette und oft persönlich präsente Tierheimleitung gefreut.

Auch unsere Partner in Sachen Meerschweinchen, die Meerioase, durften wir hier einmal persönlich mit ihrem tollen Verkaufstand (sehr lohnenswert für Kuschelsachen und co – nicht nur für Meerscheinchen!) kennenlernen.

Hier ein kleiner Einblick in unseren Infostand:

Keine Laufräder für Ratten!

Aus aktuellem Anlass möchten wir explizit darauf hinweisen, dass Farbratten im Gegensatz zu Hamstern, Renn- oder Farbmäusen kein Laufrad bekommen dürfen. Es gibt kein im Handel erhältliches Laufrad das die Größe für Ratten erfüllt. Der Schwanz von Ratten ist die Verlängerung der Wirbelsäule, dh wenn man ihnen ein Laufrad bieten wollen würde müsste es mindestens 80-100 cm Durchmesser haben damit beim laufen weder der Schwanz noch der Rücken gebogen sind.

Natürlich laufen Ratten trotzdem in Rädern, auch wenn diese nicht geeignet für ihre Knochen sind. Das beste Beispiel haben wir am Wochenende zu Gesicht bekommen, als wir in unsere Pflegestelle Ratten Mädels aufgenommen haben die ein Laufrad im Käfig hatten. Das Bild spricht für sich:

 

 

Alternativ gibt es so genannte Flying saucer, Laufteller die man kaufen oder sich selbst bauen kann. Die Anleitung hierzu findet ihr unter dem Punkt Wissenswertes über Farbratten im Thema Auslauf.

Von „Um die 20 Ratten“ und ihrem Weg ins neue Leben.

Vor einigen Tagen bekamen wir auf’s Nagerhandy einen Anruf eines Mannes, der unsere Hilfe bei der Vermittlung von Ratten wünschte. Er hätte „um die 20 Ratten“ von einem Bekannten aufgenommen, der leider verstorben war. Dieser hatte vorher gezüchtet und er hatte sie nun alle aufgenommen, in der Hoffnung, sie in gute Hände vermitteln zu können. Leider hat er von den umliegenden Tierheimen kaum bis keine Hilfe bekommen und auf seine Kleinanzeige meldeten sich nur Schlangenhalter auf der Suche nach Futter. Er wollte sie aber keinesfalls als Futtertiere abgeben, daher behielt er sie lieber. Natürlich nicht auf die Haltung von Nagern ausgelegt, brachte er sie in seiner Waschküche in Boxen und Käfigen unter. Zu futtern gab es trockenes Brot und Gemüse. Häuser hatte er für die Tiere nicht. Die Wochen vergingen und er merkte, dass er sie wohl alleine nicht vermittelt bekommt. So meldete er sich bei uns und bat um Hilfe. In Telefonaten versuchten wir heraus zu finden, wie die Situation vor Ort aussieht und berieten entsprechend. Er hat mit seinen gegebenen Mitteln und Möglichkeiten versucht alles gut umzusetzen.

Er erzählte uns, als wir uns anmeldeten, um die Ratten zu holen, dass seine Tochter wohl mal mit einem der Böcke gespielt hatte und ihn versehentlich bei den Mädels in den Käfig setzte. Wie lange er dort drin war, weiß er leider nicht. Aber es war noch innerhalb der letzten 3 Wochen passiert.

Als wir dann vor Ort waren, um die Ratten abzuholen, um sie bei uns in den Pflegestellen unterzubringen, so dass wir sie hier vor Ort vermitteln können, merkte er unseren Blicken schnell an, dass etwas nicht in Ordnung zu sein scheint. Die Haltung dort war zwar gut gemeint, aber nach unseren Maßstäben….. haben sie es in unseren Pflegestellen besser.

Er zeigte uns dann noch die Farbmäuse, die er ebenfalls von dem gleichen Bekannten nach seinem Tod bei sich aufgenommen hatte. Sie waren in Plastikwannen in den Regalen untergebracht. Ihr Einstreu war leider bereits durchtränkt von ihrem Urin und der Geruch war……. In einer der Boxen saß eine Farbmaus-Mutti mit ihrem Wurf und der potentielle Papa saß ebenfalls mit bei ihnen. Vermutlich ist die Mutti bereits wieder schwanger. Da er die Geschlechter nicht unterscheiden konnte, war es klar, dass wir auch die Farbmäuse mitnehmen müssen, uns um die Geschlechtertrennung bemühen müssen, damit hier nicht explosionsartig eine Mäuse-Epidemie ausbricht. Also haben wir auch die Farbmäuse mitgenommen. Zum Glück hatten wir genügend Transportboxen dabei.

Mit betrübter Laune fuhren wir dann wieder weiter. Für einen Ratten-Bock hatten wir schon im Voraus ein neues Heim in Singen organisiert, in dem auch eventuelle (wahrscheinliche) Parasiten gewissenhaft behandelt werden. Von dort aus ging es weiter nach Holzgerlingen, ins Hamsterlädle von Heidrun. Heidrun kennt sich gut mit Farbmäusen aus und hat auf unseren Anruf gleich gesagt wir dürften vorbei kommen. Wir haben dann zusammen die Geschlechter bestimmt und uns zur Erkenntnis gebracht, dass wir neben den 15 weiblichen Ratten und einer männlichen Ratte auch noch 4 weibliche, 3 männliche und eine weibliche Maus mit Wurf dabei haben. Nochmals herzlichst Danke sagen möchten wir für ihr Angebot, uns die 4 Farbmaus-Weibchen abzunehmen. Sie durften direkt bei ihr bleiben und in ihr neues endgültiges Zuhause einziehen.

Weiter auf unserer Tour ging es zu unserer Pflegestelle in Sindelfingen, wo nun die 5 Ratten aus der Pflegestelle Reutlingen untergebracht wurden, damit dort in Reutlingen Platz für die 6 älteren weiblichen Ratten aus diesem Fall ist. Nun konnten wir wieder zurück nach Reutlingen und zuletzt nach Stuttgart fahren. In der Pflegestelle in Stuttgart dürfen der jüngere Rattenbock und die 9 jüngeren Rattenweibchen einziehen. Die Farbmäuse werden erstmal in der Pflegestelle in Reutlingen unterkommen, die jetzt wirklich aus allen Nähten platzt.

Wir haben an diesem Tag insgesamt knapp 430 Kilometer Strecke zurück gelegt. Die 3 Farbmaus-Böcke müssen kastriert werden, eine der älteren Rattenweibchen hat vermutlich einen Tumor im Bauch und bezüglich der potentiellen Schwangerschaft der Rattenweibchen werden auch noch Tierarztkosten anfallen.

Wir nehmen gerne Spenden an!