Quelle der Fotos: http://heilbronner-tierschutz.de/nagetiere-frettchen

Fidel

Fidel

Finn

Finn
Johnny lebte seine ersten Lebensmonate in nicht so schöner Haltung und alleine.
Dann zog er bei mir ein und durfte erfahren, wie toll Menchen sein können, dass man keine Angst vor ihnen haben muss und dass man ihnen vertrauen kann.
Dann war die Zeit gekommen, dass er zu Tina ausziehen konnte. Bei Tina erwartete ihn ein Rudel Böckchen, mit dem er über ein paar Wochen hinweg vergesellschaftet wurde und dessen Teil er nun ist.
Er ist, trotz dass er die ersten Monate seines Lebens allein leben musste, hoch sozial. Einem Rudelkumpel, der sich nicht selbst traut, Futter zu holen, bringt er sogar das Futter.
Johnny ist ein tolles Beispiel dafür, wie ein Böckchen aus schlechter Haltung, der immer alleine gelebt hat, trotzdem im Rudel aufblühen und sich super sozial verhalten kann.
Die hier zu vermittelnden Ratten stammen ursprünglich aus dem Tierheim Stuttgart (Bob, Justus, Peterchen und Harry) und Tierheim Reutlingen (Findus).
Die ursprünglichen Vermittlungs-Beiträge habe ich hier unten angefügt, so dass man die Geschichte der Jungs nachlesen kann.
Die 5 Racker wurden von der Jana aufgenommen und haben bei ihr ein liebevolles Zuhause bekommen. Die Vergesellschaftung hat ein wenig länger gedauert, aber seitdem sind die 5 ein stabiles Rudel. Die 5 werden auch nur zusammen abgegeben. Eine Aufteilung in kleinere Rudel kommt nicht in Frage.
Jana ist zur Zeit in Wohnungsnot und findet leider keine für sie bezahlbare Wohnung, wo sie die Ratten mitnehmen kann. Deswegen muss sie sich leider sehr schweren Herzens von ihnen trennen.
Sie beschreibt ihre Racker wie folgt:
Bob, oder auch Einstein genannt.
Bob hatte in seiner Jugend eine Ohrenentzündung, welche leider falsch behandelt wurde. Seitdem hat er einen Schiefkopf, was ihn aber nicht daran hindert, immer hoch hinaus zu wollen. Er ist der mutigste in der Gruppe und hat gelernt, gut mit dem schiefen Kopf klar zu kommen. Anfassen führt bei ihm zu lautem quieken, ich weiß nicht ob es ihm wehtut. Leider wurden bei ihm vor kurzem Lymphome festgestellt, welche nicht operiert werden können. Er hat nur noch eine begrenzte Zeit, und die soll er so schön wie möglich verbringen, da er ein sehr aufgeweckter und fast hyperaktiver Flummi ist, der immer gerne alles Neue entdeckt.
Findus
Findus und ich – das war Liebe auf den ersten Blick. Er kam im November als Einzelratte zu mir, er kannte wohl seit seiner Kindheit keine Artgenossen mehr. Der kleinste im Rudel ist wahnsinnig Menschenbezogen, er braucht wirklich Aufmerksamkeit und bedankt sich dafür mit Liebesbekundungen in Form von sanftem Knabbern und Lecken. Will man ihn aus dem Käfig heben macht er erstmal leichte Fluchtversuche, lässt sich aber ohne Probleme herumtragen und kraulen, und verbringt gerne einen Abend im Bett vor dem Fernseher (Küssen, streicheln und kuscheln Pflicht!) Er ist fast blind, das stört ihn aber kaum. Er kompensiert es durch tasten. Manchmal muss man vor seinem Gesicht winken und mit ihm sprechen, da er Bewegungen besser wahrnimmt. Man kann diesen kleinen Fellbobbel nur lieben, und er zeigt immernoch sehr viel Dankbarkeit für sein neues Leben mit Artgenossen.
Justus
Der hübsche Husky ist ein Sensibelchen. Auch er ist sehr menschenfixiert, mag das hochheben nicht so gerne, lässt es aber problemlos mit sich machen und bleibt auch mal eine Weile zum streicheln auf einem sitzen. Wenn die Anderen zuviel Trubel verursachen zieht er sich sehr schnell zurück, und beobachtet dann lieber aus sicherer Entfernung. Verrückt ist er nach Banane, und er kann nur dort leben wo es eine Hängematte gibt, er schläft nämlich immer, und immer dort. 😉 Justus ist wirklich eine sehr liebe Ratte, die sofort Mutterinstinkte weckt.
Harry
Der Bruder von Justus ist etwas kleiner als er, flink, und auch aktiver. Er zeigt deutlich wenn man ihn gerade stört, lässt sich ziemlich problemlos hochheben und auch mal streicheln. Seine große Leidenschaft ist schlafen. Er jagt gerne tippelnden Fingern hinterher und lässt sich sogar mal zu einer kurzen Jagd mit der Katzenangel überreden.
Peterchen
Der Angsthase im Rudel lässt sich nicht hochnehmen und flitzt sofort weg, wenn er sich erschreckt. Mit sehr viel Geduld kann man mal in den Genuss kommen ihn kurz zu streicheln, er ist aber wirklich eher scheu und beobachtet die anderen erst lange, bevor er sich auch zum Menschen traut. Er frisst aber aus der Hand, nur ist bei ihm etwas Vorsicht geboten, da er gerne mal in den Finger beißt, wenn man ihn ihm wie ein Leckerli hinstreckt (ich vermute stark dass er auch schlecht sieht, da er wirklich nicht unterscheiden kann ob man ihm da etwas zu essen, oder den Finger entgegenstreckt. Er ist trotzdem sehr liebenswert, auch wenn man ihn meist mit etwas Abstand genießen muss. Er ist so unfassbar schnell dass ich es tatsächlich noch nie geschafft habe ihn mit den Händen einzufangen.
Wichtige Infos für den neuen Menschen:
Auch wie Bernhard ist Bianca eine neugierige und freche Chinchilla-Maus!
Wer mag den beiden zutraulichen Chinchis ein schönes Zuhause bieten?
Da ist mir peinlicherweise ein Fehler unterlaufen. Ich hatte mir notiert, dass Radieschen ein Männchen sei und es so hier veröffentlicht. Aber nein, er hat keine Hoden, dafür Zitzen, das Radieschen ist tatsächlich ein Weibchen!
Nun sucht hier also ein zutrauliches und neugieriges Ratten-Mädel nach einem schönen Zuhause mit Rudelanschluss!!
Die Kleinnager können nicht schwitzen, wie wir Menschen es tun. Stattdessen regulieren sie ihre Körpertemperatur über das Zusammenziehen bzw. Erweitern der Blutgefäße in z. B. Schwanz, Ohren, Pfoten.
Hitzschlag droht den meisten Kleinnagern bereits ab 28 bis 30 °C dauerhafter Zimmertemperatur!
Chinchilla’s sind noch empfindlicher und freuen sich über eine Zimmertemperatur von 21 bis 23 °C. Ab ca. 25 °C kann es zum lebensgefährlichen Hitzschlag kommen. Ab 30 °C wird es für alle Chinchillas in hohem Maße lebensgefährlich!
Bei Verdacht auf Hitzschlag, sofort erste Hilfe leisten und schnell einen Tierarzt aufsuchen!
Beim Kastrationstermin von Bernhard wurde festgestellt, dass er längst kastriert ist! :-O
Vermutlich wurde eine Früh-Kastration bei ihm durchgeführt.
Dies hier ist Maggy. Sie hatte bis vor kurzem noch ein Rudel und ein schönes zu Hause. Leider sind alle ihrer Rudel-Kollegen altersbedingt verstorben und nur noch sie ist mit ihren 4,5 Jahren übrig geblieben. Sie ist gesund und fit. Zutraulich ist sie auch.
Wer kann ihr wieder Rudel-Anschluss und ein schönes zu Hause bieten??
Es ist für mich immer wieder total unverständlich, wie man einfach so Tiere aussetzen kann. Sie waren doch mal ein Teil der Familie….
Gestern hat mein Mann eine ausgesetzte Rennmaus gefunden, die von der Witterung noch ganz nass war. Er hat ihr mangels besserer Alternativen erstmal in seinem Schuh einen Unterschlupf geboten. Das fand sie wesentlich besser als die große weite gefährliche Welt da draußen. Nachdem sie sich geputzt und mit Zeitungspapier notdürftig ein Nest gebaut hatte, kam sie zum Futtern raus und nahm dankend die Körner vom Frühstücksbrötchen direkt aus der Hand. Sie wurde Paula getauft.
Nun ist sie im Tierheim Ludwigsburg angekommen, hat dort ihr eigenes Aquarium bezogen und fühlt sich doch gleich viel wohler.
Noch schöner wäre es für sie aber, wenn sie ein schönes Zuhause mit einer Partnerin bekommen würde, wo sie für immer bleiben darf.
Diese zwei Hübschen wurden leider im Tierheim Stuttgart in Verwahrung gegeben. Nun sind sie aber (zumindest theoretisch) zur Vermittlung frei gegeben.
Sie sind noch super jung, noch keine 4 Monate. Das heißt, sie sind noch nicht geschlechtsreif und dürfen daher noch(!) zusammen sitzen. Mir selbst ist momentan aber noch unklar, wie es mit den beiden weiter geht. Kastration und anschließend wieder zusammen führen? Oder werden sie einzeln vermittelt? Wir klären diese Fragen noch mit dem Tierheim und berichten dann hier wieder.
Die beiden sind in der Zwischenzeit schon etwas gelassener und zutraulicher geworden. ….wie man auch auf dem Foto von Bianca sehen kann, ist da jemand ganz neugierig 😉
Vor wenigen Wochen kamen mit dem Tiernotdienst viele viele Ratten ins Tierheim Stuttgart zur Verwahrung. Sie wurden aus einem Messi-Haushalt geholt.
Nun sind sie zur Vermittlung freigegeben worden.
Es ist leider überhaupt nichts über die Vorgeschichte der Ratten bekannt, auch nicht das Alter. Sie sind fast alle panisch ängstlich. ….wer weiß, was sie zuvor erlebt haben…? Nur eine oder zwei sind etwas aufgeschlossener und neugieriger.
Wir sind am Samstag wieder im Tierheim Stuttgart vor Ort und werden uns die Jungs und Mädels einmal selbst anschauen und natürlich auch Fotos mitbringen.
Für die Jungs aus dieser Truppe ist die Kastration auf die KW23 geplant.
Es wurde eine Ratte im Kindergarten gefunden. Es wurde von den Kindern Radieschen genannt.
Heute ist Radieschen dem Tierarzt vorgestellt worden, um ihn mal komplett durch checken zu lassen. Am kommenden Samstag sind wir selbst wieder vor Ort im Tierheim Stuttgart und werden ihn dann mal kennen lernen und natürlich auch Fotos von dem Radieschen mitbringen.
Da er ein Fundtier ist, ist sein Alter und seine Vorgeschichte natürlich nicht bekannt.
Diese Mama hat wahrlich eine Großfamilie geschaffen.
Sie wurde ja schon mit ihren ersten beiden Würfen im Tierheim abgegeben und dann kamen jetzt am 24.05.2016 nochmal weitere 3 Babies zur Welt.
Die Babies vom ersten Wurf sind bereits entwöhnt und durften jeweils in ihr eigenes Gehege ausziehen. Hierbei handelt es sich um 3 Weibchen und 4 Männchen. Sie suchen jetzt also nach einem schönen neuen Zuhause.
Bei der Mama sitzen jetzt noch der 2. und der neue 3. Wurf. Wir drücken die Daumen, dass die Mama Großfamilien-tauglich ist und wünschen ihr ganz viel Kraft, dass sie die Rasselbande gut versorgen kann. Hier muss natürlich abgewartet werden, bis die Babies entwöhnt sind, bevor hier jemand vermittelt werden kann.
Im Tierheim Reutlingen erblickten am 10.05.2016 10 hübsche nackige Goldi-Babies das Licht der Welt. Die Mama war in ihrem vorherigen Zuhause mit einem Goldhamster-Männchen und einer Teddyhamster-Dame zusammen gehalten worden. Wir vermuten, dass das Goldhamster-Männchen der Vater ist 😉
Im Tierheim sind die 3 erwachsenen Goldhamster natürlich gleich getrennt worden und hier sitzen nur die Mama und ihre 10 Babies zusammen.
Der Papa hat bereits ein schönes neues Zuhause gefunden.
Die Schwangerschaftsquarantäne ist rum und die Teddy-Dame hat glücklicherweise keine Babies bekommen. Sie ist gesund und fit und freut sich ab jetzt auf ein neues liebevolles Zuhause!
Wir können folgende Shops empfehlen, bei denen es gutes Futter für Ratten zu beziehen gibt.
Wir haben bei jedem Shop eine Futter-Sorte heraus gesucht, die einem Fertig-Komplett-Futter gleich kommt und insbesondere für Anfänger geeignet ist. (Das tägliche Frischfutter bitte trotzdem nicht vergessen!)
https://www.mixerama.de/?sPartner=984576 *¹)
*1) bestellst Du über genau diese Adresse bzw. diesen Link, unterstützt Du automatisch unsere Arbeit mit einer kleinen Verkaufsprovision. Du zahlst diese Verkaufsprovision nicht zusätzlich zum normalen Preis, sondern diese Provision ist im normalen Endkundenpreis bereits inbegriffen.
Ich war heute kurz im Tierheim Ludwigsburg zu Besuch, um den Hamster-Papa abzuholen. Er durfte nach Tübingen zu seiner neuen Futterspenderin Anna ausziehen und heißt jetzt Chubakha. Kaum dort angekommen, hat er seine Anna gleich beäugt und anschließend sein neues Reich erkundet. Es war schön zu sehen, wie er neugierig alles ein paar mal abgelaufen ist, mal hier und da Probe gebuddelt hat und sich genüsslich im Sandbad gewälzt hat.
Wir wünschen beiden ein wunderschönes Leben zusammen!
Entschuldigung, aber du hast nicht die Rechte, um diesen Post zu sehen!
Chinchilla Cloud durfte vorige Woche in ein neues Zuhause ausziehen und mit dem Chinchilla Chilli aus dem Tierheim Böblingen ein neues Rudel bilden.
Wir wünschen beiden eine gute Gemeinschaft im neuen Zuhause bei Melinda H.
Die zwei Männchen, die nicht kastriert sind suchen ein neues Zuhause, da die derzeitige Halterin ab Juni beruflich ins Ausland muss.
Die derzeitige Halterin schreibt zu den beiden Rackern:
„Ares mit braunem Köpfchen, handzahm, neugierig und vor allem verfressen. Lässt alles mitgehen, was bei drei nicht auf nem Baum ist :’D
Ares war von Anfang an sehr offen, kuschelt gern und kommt einfach auch von selbst auf Menschen zu. Bei ihm gibt’s gar kein Problem mit hoch nehmen oder so.“

„Und Alvar mit schwarzem Kopf und einem schwarzen Streifen auf dem Rücken. Eher zurückhaltend, mittlerweile aber nicht mehr so sehr erschrocken und geht auch schon mal auf Menschen zu. Lässt sich nur leider nicht so mit Futter locken wie der Andere..
Alvar hat schon Wochen gebraucht bis er sich nicht mehr 24/7 verkrochen hat, aber mit unendlich viel Arbeit habe ich ihn jetzt mal so weit, dass er sich auch streicheln lässt. Hochnehmen geht aber noch nicht bei ihm.“

Mittlerweile steht das Ergebnis der Kotprobe fest: die Mädels sind nun Giardien-frei!
Juhuhh!!
Hier ein kleiner Einblick, wie aktiv die Mädels abends immer sind. In diesem Fall freuen sie sich gerade über eine neue (gespendete) Hängematte in Taschen-Format! 😉
Mittlerweile steht das Ergebnis der Kotprobe fest: Johnny ist nun Giardien-frei! 🙂 Juhuhh!!
Nachfolgend ein kleiner Einblick, wie Johnny im Auslauf rum turnt:
Ratten sind sehr intelligente Tiere und freuen sich, wenn sie dem Alltag mal entfliehen können und auf irgendeine Art und Weise geistig gefordert werden oder etwas zum Spielen bekommen.
Als Anregung hätten wir hier ein wenig Futter zwischen die Papierlagen einer Klopapierrolle versteckt:
An sich ist eine Klopapierrolle schon eine tolle Sache, weil sie das Papier auch gerne für den Nestbau verwenden.
Auch die leeren Papprollen von Klopapierrollen oder Küchenpapierrollen können verwendet werden. Einfach etwas Futter in diese Rollen einfüllen, ggf. vorher noch in Küchen- oder Zeitungspapier einknüllen und die Enden der Rolle einknicken. Nun können die Ratten sich ihr Futter erarbeiten.
Auch das Gemüse kann man mal anders als nur immer im Napf anbieten. Man kann es z. B. auf einen Faden oder Draht aufziehen und diesen in den Käfig hängen. So müssen sie sich auch mal etwas recken und strecken, um an ihr leckeres Futter zu kommen.

Es gibt auch Gemüse-Sticks zu kaufen, die genauso funktionieren und auch eine gern gesehene Abwechslung sind.
Katzenangeln animieren den Jagdtrieb bei Ratten. Sie haben wahnsinnig Spaß, ihnen hinterher zu jagen und die Ratten werden zur Bewegung angeregt, was dem einen oder anderen Pummelchen sehr gut tun kann.
Manche Ratten interessieren sich nicht für die Standard-Katzenangeln. Hier kann man mit verführerischen Leckereien locken, wie z. B. einer Walnuss, die man an der Katzenangel befestigt.
Wenn die Katzenangel irgendwann mal komplett zerlegt ist, kann man auch einen ausgedienten Korken an das Ende binden.
Eine Kiste voll mit Bällen und darin versteckt das ein oder andere Leckerchen, regt zum Wühlen und Graben an. Aufpassen muss man nur, wenn man Plastik-Bälle (Deko-Ostereier) verwendet, wie ich im nachfolgenden Video. Ratte Baldur hatte auch viel Spaß daran, sie aufzuknabbern. Dies sollte man unterbinden.
Gut geeignet sind auch Zeitungspapier-Streifen in einer Kiste, in der die Ratten so richtig schön rumwühlen können.
Manches Agility-Spielzeug für Hunde eignet sich wunderbar für die Ratten.
Hier versteckt man in „Geheimfächern“ kleine Leckereien. Diese Leckereien sollten keine Dickmacher sein. Es kann das ganz normale Trockenfutter sein. Das ist bereits Anreiz genug, dass sie mit machen. Ich versuche jeden Tag, dass die Ratten sich ihre normale Futter-Ration erarbeiten. Das Futter einfach nur im Napf anzubieten ist auf Dauer einfach langweilig.
Auch in den Snackball mache ich nur das normale Trockenfutter. Wenn ich es eingefüllt habe und dann den Snackball einmal schüttel, kommen sie schon alle angelaufen.
Hin und wieder dürfen die Ratten auch mal ein hart gekochtes Ei bekommen. Sie sind ganz wild auf das Ei und stürzen sich alle darauf. Sie versuchen, die Schale zu knacken, bekommen es aber in den seltensten Fällen selbst hin. Irgendwann tritt dann sichtbar Frustration auf. Spätestens dann knackse ich das Ei einmal und lasse sie es dann selbst zerlegen. Allerdings gibt es in meinem neuesten Rudel ordentlich Krieg um das leckere Ei, so dass ich sie nur unter Aufsicht mit dem Ei „spielen“ lasse.
(Sorry für den Kopfstand)
Die Mädels werden von Tag zu Tag mutiger und aufdringlicher.
Insbesondere Maja und Lucy sind immer die ersten, die zu mir kommen, sobald sie mich nur sehen. Nacheinander werden dann auch die anderen munter und kommen genauso her.
Auf dem Video sieht man auch schön ihr glänzendes Fell. Es fühlt sich auch total weich und kuschelig an.
Anfassen ist übrigens auch immer weniger ein Problem. Kaum einer springt mehr panisch weg. Die meisten ertragen es – mögen tun sie es aber immer noch nicht.
Lediglich Silva und Emine (Husky) gehen meiner Hand bewusst aus dem Weg. Die beiden sind auch immer die letzten, die zur Tür kommen…
Es ist immer noch so. Solange ich keine Anstalten mache, nach ihm zu greifen, ist er mutig und neugierig. Er kommt von selbst auf mich zu und klettert und gerne auf mir rum und beschnuppert mich. 🙂
Letzten Donnerstag wollte ich eigentlich ein Video von Silva (die Champagner Hooded Dame) machen, wie sie im Circus sitzt und sich putzt, da kamen die anderen Wusels neugierig an und haben die Kamera untersucht – von ganz nah! 😉
Berührungsängste haben sie definitiv nicht 😉
Das Ratten-Böckchen hat nun den Namen Johnny bekommen.
Er ist ein wahres Kraftpaket! Sowas habe ich noch nicht erlebt! Sein ganzer Körper scheint aus Muskeln zu bestehen. Er ist groß und stabil gewachsen. Er ist ein richtiger Stier! 😉
Er liebt die Katzenangel und spielt gerne damit. Er ist auch einfach nich müde zu bekommen.
Leider ist er ja alleine und hat eine Kommunikationspartner…. Das scheint ihm sehr zu fehlen…
Berührung mag er immer noch nicht ertragen – und Festhalten ist ein richtiges Drama. Wenn wir vorher einiges an Vertrauen aufbauen konnten, so ist die sofort wieder weg, sobald ich ihn festhalten muss. Danach ist er wieder sehr misstrauisch und traut sich kaum hervor.
Fazit heute: solange ich keine Anstalten mache, ihn anzufassen, ist er ein knuffiger verspielter starker Racker, der auch mal auf mich zukommt… 🙂
Ein Bericht von dieser Woche…
Die Mädels sind sehr sehr aufgeweckt, sehr aktiv und wuselig. Von Tag zu Tag werden sie mutiger und kommen immer mehr auf mich zu. Wenn ich nur die Käfigtüre öffne, um die Toiletten zu reinigen, kommen sie schon neugierig an und beschnuppern mich.
Hier ein kurzer Ausschnitt, wie das aussieht:
Keine 5 Minuten später werde ich dann regelrecht überrannt. 😉
Heute sind sie schon so weit aufgetaut, dass es ihnen nichts mehr ausmacht, angefasst zu werden.
Anfassen und Festhalten sind aber immer noch 2 verschiedene Dinge!
Festgehalten zu werden, gefällt ihnen gar nicht. Aber immerhin bekommen sie keine Panik mehr dabei. Manchmal protestieren sie lautstark, manchmal strampeln sie um ihre Freiheit. Da sie ihre Medikamente leider nicht immer freiwillig nehmen, ist ein Festhalten zum Verabreichen der Medikamente notwendig.
Manchmal werde ich auch schon bekrabbelt und sie klettern mutig auf mir rum. Wer sich nicht in die kleinen Racker sofort verliebt………
Sie haben übrigens mittlerweile Namen bekommen. So ist es mir leichter gefallen, sie besser auseinander zu halten. Insbesondere die 5 Black Hoodeds. So ähnlich sehen sie eigentlich gar nicht aus 😉
Maja und Lucy sind die mutigsten unter ihnen.
Hier Fotos von Lucy:
Und hier Fotos vom Rest der Bande:
PS: Falls ich es noch nicht erwähnt habe, sie werden alle gerade gegen Giardien behandelt und dürfen ausziehen, sobald die Kotprobe keine Giardien mehr aufweist.
Heute war er im Auslauf sehr aufgeschlossen und hat auch mich erkundet. Solange er auf mich zukommt, ist für ihn alles super. Nur wenn ich ihn anfassen möchte, dann mag er das nicht sonderlich.
Aber das bauen wir die nächsten Abende aus.
Das war heute früh. Da waren sie noch ganz gemütlich.
Jetzt heute Abend wuselt es hier ganz arg. 😉
wir waren heute alle zusammen beim Tierarzt. Die meisten der Mädels erfreuen sich bester Gesundheit.
Die Silver Fawn hat leider ein kleines bisschen mit den Atemwegen Problemen. Hin und wieder niest sie und unter Stress röchelt sie auch mal. Die Lunge ist aber nicht betroffen. Wir schauen jetzt, dass sie etwas zu Kräften kommt – sie ist auch die Kleinste und Zierlichste und könnte ein paar Gramm mehr auf die Waage bringen.
Die Dame mit dem Ringelschwänzchen hat noch keinen bleibenden Schaden bekommen. Die Wirbelsäule ist soweit in Ordnung. Den Schwanz kann sie in alle Richtungen bewegen. Die Muskulatur scheint nicht einseitig ausgebildet zu sein und nicht verspannt zu sein. Die Tierärztin hofft, dass sich der Haltungsschaden wieder von alleine legt. Die Chance dazu besteht. Ich habe allerdings beobachtet, dass wenn sie auf dem Futternapf sitzt und isst, ordentlich rum wackelt und Probleme hat, das Gleichgewicht zu halten, da sie auch hierbei den Schwanz in der Luft hoch gekringelt hält.
Eine der Agoutis ist besonders aufgeweckt und aufdringlich. Sie möchte immer sofort raus und erkundet als erste die Welt, so auch mich. Heute Abend war zwar noch Scheu bezogen meiner Person da, aber die Neugierde siegte und so kletterten bald einige der Mädels auf mir rum.

Die 9 Mädels sind gestern Abend bei mir eingezogen und bewohnen derweil den Darwin. Sie sind echt knuffig und wuselig. Manche kommen sofort zu mir hin, wenn ich mich dem Käfig nähere, mache sind etwas schüchterner, verstecken sich kurz, schauen vorsichtig ums Eck und kommen dann langsam zu mir.
Anfassen, insbesondere hoch nehmen, mögen sie gar nicht.
Aber das trainieren wir in der nächsten Zeit.
Eine der Black Hoodeds ist beim vorherigen Halter sehr gerne in einem viel zu kleinen Laufrad gelaufen. Davon hat sie einen Haltungsschaden davon getragen. Man erkennt dies an ihrem „geringelten“ Schwanz.
Die 5 Black Hoodeds:
Die Agouti Berkshires:
Die Grey Husky:
Die Champagner Hooded:
Der kleine Mann wirkt gesund und fit. Ein wenig einsam ist er und schaut immer sehnsüchtig zu den anderen Ratten rüber.
Mir gegenüber ist er noch leicht skeptisch. Aber wenn ich ihm meine Hand anbiete, kommt er zum Schnuppern und untersucht mich.
Gestern hat er sein neues Heim neugierig erkundet und mag gerne in der Höhe im Sputnik oder in der Hängematte liegen. Heute hat er auch seine Hütte am Boden genutzt.
…bisher kannte er sowas ja nicht.
Die Toilette hat er super angenommen und erledigt sein Geschäft auch nur dort.

Es sind 9 junge Weibchen, das sind diese hier:

Und 7 ältere Weibchen, sowie 1 junges und 1 älteres Männchen.
Wer jetzt wer auf den Fotos ist, weiß ich leider nicht.
Wir fahren am Samstag hin und bringen das ältere Männchen in sein neues Zuhause.
Vielleicht finden sich für die anderen auch noch Interessenten, dann könnten wir die am Samstag auch gleich mitbringen.
So attraktiv war eine Ratte bei uns wohl noch nie 🙂
Gonzo hat super schnell in neues Zuhause gefunden und durfte aus dem Tierheim ausziehen!
Wir haben gestern Abend einen Anruf bekommen. Ein netter Herr berichtete uns, dass vor ca. 6 Wochen jemand verstorben sei, der Ratten gehalten hat. Die Familie des Verstorbenen konnte sich nicht um die Ratten kümmern. Er hatte sich daraufhin bereit erklärt, diese ca. 20 Ratten vorübergehend aufzunehmen und in liebevolle und verantwortungsbewusste Endstellen zu vermitteln.
Nach 6 Wochen erfolgloser Suche nach neuen Zuhausen für die Racker, hat er sich nun hilfesuchend an uns gewendet und wir möchten ihn natürlich bei der Vermittlung gerne unterstützen.
Die Räumlichkeiten vor Ort erlauben es leider nicht, dass die Ratten Auslauf bekommen. Und da es nicht beabsichtigt war, die Ratten längere Zeit zu beherrbergen, hat man bisher noch nicht darüber nachgedacht, einen Auslaufbereich einzurichten. Ob das an sich überhaupt möglich ist, ist mir nicht bekannt.
Ansonsten werden die Tiere aber liebevoll gepflegt und umsorgt.
Die Ratten sind augenscheinlich alle gesund. Sie wurden nach möglichen Geschwüren abgetastet – es wurden glücklicherweise keine gefunden. Hin und wieder, aber eher selten, niesen einige Tiere.
Es handelt sich vermutlich um 2 Generationen bei den Ratten. Die junge Generation ist noch nicht ausgewachsen, schlank, aktiv,… also vermute ich, dass sie max. ein halbes Jahr alt sind. Die alte Generation ist definitiv ausgewachsen und die eine oder andere Ratte auch schon etwas fülliger und gemütlicher. Hier könnte ein Alter von 1 bis 2 Jahren, oder sogar noch älter vorliegen.
Keine der Ratten beißt. Wirklich scheu sind sie auch nicht. Wenn es Futter gibt oder der Käfig gereinigt wird, kommen sie von selbst an und freuen sich auf das Futter. Sie laufen auch mal über die Hände und lassen sich am Rücken streicheln und kraulen.
Es handelt sich um 2 Böckchen, die sich leider nicht miteinander vertragen und daher jeweils einzeln sitzen. Sie sind nicht kastriert und daher können sie auch nicht mit den Weibchen zusammen sitzen. Einer der Böcke ist von der alten Generation und recht dominant. Der andere Bock ist von der jüngeren Generation.
Die restlichen Ratten sind Weibchen. 4 von ihnen gehören der alten Generation an. Alle anderen sind von der jüngeren Generation. Es sind ca. um die 15 jüngere Weibchen.
Auf meine Bitte hin, werden heute nochmal alle Ratten durchgezählt und Fotos gemacht. Die liefere ich dann noch nach, sobald sie hier ankommen.
Wenn sich jemand für ein paar der Ratten interessiert, wendet euch bitte an uns. Wir übernehmen die Vorkontrolle.
Der Standort der Ratten ist in einem kleinen Dorf zwischen Rottweil und Balingen. Der jetzige Halter kann die Ratten aber bis in den Raum Stuttgart fahren oder wir unterstützen bei der Übergabe und übernehmen die Ratten und bringen sie in das neue Zuhause. Die Entfernung sollte daher kein Problem darstellen. Bei Bedarf können die Ratten aber natürlich auch in ihrem jetzigen Zuhause besucht werden.
Alle Informationen über die Ratten stammen vom derzeitigen Halter. Ich hatte noch keine Gelegenheit gehabt, mir die Situation vor Ort anzuschauen.
Die Gegenüberstellung findest du als PDF-Datei zum Download:
(Einzel-/Gruppen-Haltung, Gruppenzusammensetzung, Aktivitätszeitraum, Beschäftigung, für Kinder geeignet?)
Download: Ueberblick_Tierarten_Haltung_allgemein.pdf
(Mindestmaße, Einstreu-Material, Grundausstattung,…)
Download: Ueberblick_Tierarten_Gehege.pdf
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