Ratten: Franzosen Vorstellung, Teil 2 (PSRT735)

Das zweite Rudel der Vorstellung sind Mädels, ehemals waren sie zu viert. Da drei von ihnen direkt nach der Ankunft eingeschläfert werden mussten war dann traurigerweise noch eine allein. Blümchen, wie sie von uns genannt wird, hat einen Tumor am Hinterbein der in den nächsten Tagen operiert wird. Damit sie nicht alleine sein muss haben wir am Samstag von den Kollegen des Rattenasyl Würzburg 4 Mädels, ebenfalls aus Frankreich, abgeholt die die kleine auch direkt problemlos aufgenommen haben. Nun sind sie also zu fünft, davon Blümchen mit dem Tumor, ein Mädel mit ZNS Symptomen und Tumor, ein Mädel mit Gebärmutterentzündung und Atemgeräuschen. Und natürlich den üblichen Dingen die alle „Französis“ haben: Kratz/Bisswunden, Augenentzündungen, kahle Stellen und viel zu wenig Gewicht.

Ratten: Katastrophaler Notfall in Frankreich (RT732,733, PSRT734,735,736,737)

Nachdem gestern Abend die Notfelle aus Frankreich *klick*, Dank der hauptsächlichen Organisation der Kollegen der Ratten-Nothilfe Frankfurt und Brigggi von Not-Hamster Freiburg, hier ankamen haben wir nun nach über 24 Stunden mal etwas Zeit zum durchatmen. Die letzten 24 Stunden waren der absolute Horror. Die Tiere sind in einem katastrophal verwahrlosten Zustand, todkrank, abgemagert, voller Parasiten, Augenprobleme, Atemgeräusche, Tumore, eingewachsene Zähne, wir könnten ewig so weiter machen… die einzelnen Rudel werden wir euch bei nächster Gelegenheit einzeln vorstellen, aber erst mal so viel: von 27 Ratten die bei uns ankamen mussten wir 7 direkt ohne jegliche Chance ihnen zu helfen einschläfern lassen. Eins der schlimmsten Gefühle der Notfallarbeit: zu spät zu kommen. Zu spät um wirklich helfen zu können. Nur noch da, um Tiere von ihrem Leid, ihren Schmerzen und der Qual zu erlösen und wenigstens in den letzten Stunden nett zu ihnen und in den letzten Minuten ihres schlimmen Lebens bei ihnen zu sein.

Von den übrigen 20 Ratten sind 8 gesund und im Reutlinger Tierheim untergekommen (danke an unsere Lieblingspfleger auf die wir immer zählen können!), 12 noch sehr krank, wir sind gespannt ob, und wie schnell sie sich von der grausigen Vergangenheit erholen können. Sie schlafen sehr viel, haben zum Teil sicher das erste mal in ihrem Leben einen sauberen Käfig unter sich, bestimmt das erste mal in ihrem Leben Ruhe und Geborgenheit. Wir sind unglaublich froh, dass alle Tiere dort raus geholt werden konnten.

Achtung, die schlimmsten Zustände der Ratten ersparen wir euch, dennoch sind die nächsten Bilder nicht so schön. Wenn ihr das nicht sehen könnt oder wollt bitte nicht weiter scrollen.